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Pressemitteilung Nr. 59/2013 des LEV-GYM:
Die Landes-Eltern-Vereinigung der Gymnasien e.V. (LEV) bemängelt an der derzeitigen Diskussion um Schul- und Bildungspolitik in Bayern, die unseres Erachtens (nur) dem Wahlkampf geschuldet ist, folgendes:
So lautete die deutliche Aussage und Entscheidung von mehr als 90 % der anwesenden Elternvertreter auf der letzten Mitgliederversammlung der LEV in Kulmbach am 9./10. März dieses Jahres eben nicht G8 und G9 paral-lel zuzulassen. Ebenso war eine deutliche Mehrheit der anwesenden Vertreter dafür, das Gymnasium weiter zu reformieren. Die Eltern wollen Ruhe und Verlässlichkeit für ihre Kinder und nicht öffentlich geführte Diskussio-nen, was man als nächstes ändern „möchte“.
Wir wünschen uns, dass alle Interessierten mit uns zusammenarbeiten und sich eigenes Bild machen. Es gibt vielfältige Möglichkeiten an den Gymnasien (u.a. im Schulforum), Entscheidungen mit zu tragen und Veränderungen herbeizuführen.
Das ehrenamtliche Engagement der Eltern darf nicht im Wahlkampf untergehen!
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Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,
Auf der Internetseite des Kultusmininsteriums ist folgender Text zu lesen: Die individuelle Förderung ist ein Leitziel des bayerischen Gymnasiums. Von den verschiedenen Ausbildungsrichtungen und Fremdsprachen bis hin zu Neigungsgruppen und Intensivierungsstunden: Es gibt bereits ein großes Angebot an individuellen Wahl- und Fördermöglichkeiten. Ab dem Schuljahr 2013/2014 sollen neue Formen die bestehenden Förderangebote verstärken. Das Modell der Individuellen Lernzeit mit seinen Fördermöglichkeiten richtet sich an die Schüler in der Mittelstufe. Hier differenzieren sich die Begabungsprofile weiter aus und hier ist entwicklungsbedingt der individuelle Förderbedarf am größten. Der einzelne Schüler kann damit seine Begabungen vertiefen, seine Grundlagen mit Blick auf die Oberstufe festigen oder seine Lernrückstände aufholen. Hierfür kann die Lernzeit bei Bedarf auch um ein individuell gestaltetes Lernjahr erweitert werden. Dieses Flexibilisierungsjahr ermöglicht es, durch zeitliche Entlastungen zusätzliche Förderangebote anzunehmen. Das Flexibilisierungsjahr baut auf dem schulspezifischen Förderkonzept auf. Über die pädagogische Gestaltung entscheidet jede Schule bedarfsorientiert und eigenverantwortlich. Grundsätzlich stehen zwei Varianten zur Auswahl. Mehr informtionen finden Sie hier. Die Landes-Eltern-Vereinigung der Gymnasien in Bayern (LEV) wird künftig eng mit dem Türkischen Elternbeirat München (TEM) zusammenarbeiten. Der Vorstand beschloss, durch Kooption einen Vertreter des TEM zu Sitzungen der LEV einzuladen Mitglieder ergänzen Leitantrag mit Forderung nach bayerischem Schulfrieden für Gymnasien Mitglieder lehnen Wahlmöglichkeit G8 / G9 ab Mitglieder fordern mehr Gerechtigkeit im Bildungsförderalismus - Abitur Susanne Arndt mit 93 % Zustimmung wieder zur LEV-Vorsitzenden gewählt
Im Rahmen der nichtöffentlichen Mitgliederversammlung, die am 10.03.2013 in Kulmbach stattfand, wurde nachfolgender Zusatz in den Leitantrag aufgenommen:
"Angesichts der im Leitantrag genannten grundlegenden Defizite und der daraus entstehenden psychischen und zeitlichen Überlastung vieler Schüler der bayerischen Gymnasien fordert die LEV alle im bayerischen Landtag vertretenen Parteien auf, zeitnah und ohne Vorbedingungen in einem konstruktiven und umfassenden Prozess, einen breiten politischen und gesellschaftlichen Konsens über die langfristige Entwicklung der bayerischen Gymnasien und des bayerischen Schulsystems zu erarbeiten. Ein Blick auf die erfolgte Einigung des bayerischen Landtages beim Thema Inklusion zeigt wie wirksam ein von allen Parteien getragener Konsens sein kann. Das erwarten wir auch für die Bildung unserer Kinder. Dieser Konsens ist mit der notwendigen Ruhe und sorgfältiger Planung umzusetzen, um damit einen für die beste Entwicklung unserer Kinder dringend e Das vom Kultusministerium am 08.03.2013 in Kulmbach vorgestellte Konzept zur Einführung eines Flexibilisierungsjahres am Gymnasium ab dem Schuljahr 2013/14 wird von der Landes-Eltern-Vereinigung der Gymnasien in Bayern (LEV) grundsätzlich positiv gesehen.
Allerdings weist die LEV-Vorsitzende, Susanne Arndt, ausdrücklich darauf hin, dass die vom Kultusministerium dafür zur Verfügung gestellten Mittel vor Ort auch zweckgebunden eingesetzt werden müssen, um den Erfolg des Flexibilisierungsjahres für die Schüler zu gewährleisten. "Wir fordern das Kultusministerium deshalb auf, unbedingt dafür Sorge zu tragen, dass das Budget, das zur individuellen Förderung gedacht ist, an den Schulen auch genau zu diesem Zweck eingesetzt wird. Das Kultusministerium muss durch entsprechende Maßnahmen von vornherein sicherstellen, dass die Mittel nicht zur Lösung anderer an den Schulen vorhandener Probleme genutzt werden können."
"Ein Großteil unserer Forderungen zur individuellen Förderung der Schüler, die in der Mittelstufe des achtjährigen Gymnasiums aufgrund der Besonderheiten des G8 mehr Zeit brauchen, um erfolgreich zum Abitur zu kommen, wurde in das Konzept aufgenommen," sagt LEV-Vorsitzende Susanne Arndt. So zählten das nun beschlossene Frühwarnsystem sowie die Möglichkeit bei Bedarf in der 8., 9. und 10. Jahrgangsstufe individuelle Lernzeit zu beanspruchen, zu den Hauptforderungen der LEV. Die LEV hatte diese Forderungen im Rahmen der vom Kultusministerium im vergangenen Jahr einberufenen Runde Tische eingebracht. "Die Erfahrungen der Modellschulen, die die verschiedenen Maßnahmen in der Praxis erprobten und deren Ergebnisse nun in das Konzept einflossen, zeigen, dass wir mit unseren Vorschlägen richtig lagen," so Arndt weiter und fügt hinzu: "Mit dem jetzt zur Verfügung gestellten Budget an zusätzlichen Lehrerstunden und dem Strauß an möglichen Maßnahmen kann es den Gymnasien besser gelingen, jeden Schüler individuell im Blick zu haben und, bei Bedarf, in seinem Sinne und in der Verantwortung für seinen Schulerfolg einzugreifen." Quelle:
Seit Montag den 18. Februar 2013, sind die Änderungen der Verordnung zur Durchführung des Artikels 28 Abs. 2 des bayerischen Datenschutzgesetzes in Kraft, die im Amtsblatt Nr. 3 des Kultusministeriums vom 14. Februar 2013 veröffentlicht worden sind. Sie finden das KWMBl Nr. 3 2013 unter dem Link:https://www.verkuendung-bayern.de/kwmbl/jahrgang:2013/heftnummer:3 mit allen Informationen im Internet Demografischer Wandel in Bayern: Der Bayerische Philologenverband und die Bayerische Direktorenvereinigung veranstalteten in Deggendorf eine Tagung zum „Gymnasium im ländlichen Raum“. Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Schule, Politik und Wirtschaft diskutierten über Lösungsstrategien. Staatssekretär Bernd Sibler erläuterte den Aktionsplan der Staatsregierung. Obwohl Bayern ein attraktiver Standort ist, der viele Menschen aus dem In- und Ausland anzieht, gibt es Ballungsräume und Regionen, die eher mit Abwanderungstendenzen konfrontiert sind. Diesen Regionen ist gemeinsam, dass die Anzahl der Kinder und Jugendlichen über die kommenden Jahrzehnte abnehmen wird. Staatssekretär Bernd Sibler erläuterte den „Aktionsplan demografischer Wandel“, mit dem die bayerische Staatsregierung gleiche Lebensbedingungen überall in Bayern auch bei abnehmender Bevölkerung gewährleisten will. Demnach sollen Städte und Dörfer lebenswert bleiben – unter anderem durch eine moderne Infrastruktur, gerade auch im Bildungsbereich. Für die Gymnasien sei eine Gefährdung von Schulstandorten jedoch in absehbarer Zeit nicht zu erwarten, so Kultusstaatssekretär Sibler. Was kommt nach der Schulzeit? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Karriere-Messe am 23. Februar 2013 in der Event-Arena im Münchner Olympiapark. Von 9-16 Uhr können sich Schüler, Lehrer und Eltern kostenlos über Studium, Ausbildung und Auslandsaufenthalte informieren. Neben regulären Studiengängen und Ausbildungsberufen wird als weiterer Schwerpunkt der Messe das duale Studium vorgestellt. u den Ausstellern zählen Top-Unternehmen der Region, große Konzerne, Universitäten, Hochschulen und Akademien, aber auch öffentliche Institutionen. |
