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Allgemeine Hinweise zum Studienseminar am JSG

Zum Februar des Schuljahres 2009/10 wurde das JSG vom Bayerischen Kultusministerium als Seminarschule ausgewählt, d.h. an unserer Schule werden Lehrkräfte ausgebildet.

Nach dem erfolgreichen Abschluss des 1. Staatsexamens absolvieren Studierende des Lehramtes für Gymnasien in Bayern ein zweijähriges Referendariat, das mit dem 2. Staatsexamen abgeschlossen wird. Am JSG erfolgt die Ausbildung in den Fächern Deutsch, Englisch, Chemie, Geographie, Spanisch, Geschichte, Sozialkunde und Schulpsychologie. In diesen Fächern finden didaktisch orientierte Fachsitzungen statt. Daneben werden die Referendare auch in Schulkunde, Grundfragen staatsbürgerlicher Bildung, pädagogischer Psychologie und Pädagogik unterrichtet.

Das Referendariat gliedert sich in drei Abschnitte:

Im 1. Ausbildungsabschnitt (1/2 Jahr) werden die Referendare am Jack-Steinberger-Gymnasium in die Praxis des Unterrichtens eingeführt. Die Ausbildung beginnt mit Hospitationen der Referendare bei ihren Seminarlehrern und anderen Lehrkräften ihrer Fächer. Nach ersten Lehrversuchen übernehmen die Referendare gegen Ende dieses Ausbildungsabschnittes zusammenhängenden Unterricht in enger Zusammenarbeit mit den Seminarlehrkräften bzw. den betreuenden Lehrkräften.

Im 2. Ausbildungsabschnitt (1 Jahr) wenden die Referendare ihr erworbenes Wissen und Können in der Einsatzschule an (i. e. anderes Gymnasium in Bayern) und geben dort eigenverantwortlichen Unterricht.

Zurück an der Seminarschule ist der 3. Ausbildungsabschnitt (1/2 Jahr) neben der Erteilung von Unterricht geprägt von den zahlreichen Prüfungen des 2. Staatsexamens.

Während der gesamten zweijährigen Ausbildung erfolgen regelmäßige Unterrichtsbesuche durch Seminar- und Betreuungslehrer. In jedem Ausbildungsabschnitt findet eine Lehrprobe statt. Eine Lehrprobe umfasst in der Regel eine detailliert ausgearbeitete Unterrichtsstunde, die benotet wird.

Impulse für das JSG

  • Referendare bringen ein hohes Maß an Engagement und Ideenreichtum mit.
  • Sie können sich aufgrund des geringeren Altersunterschieds gut in Schüler einfühlen und stehen ihnen damit emotional näher.
  • Die Referendare öffnen für die Seminarschule ein Stück zur Universität, da sie aktuelle wissenschaftliche und didaktische Fachkenntnisse mit- und einbringen.
  • Die Betreuung der Referendare hält die Lehrkräfte der Seminarschule verstärkt zum reflektierten Umgang mit Stoffplanung, Methodenvielfalt, Vor- und Nachbereitung schriftlicher Leistungserhebungen an und kommt damit letztlich den Schülern selbst zugute.
  • Bilder der Seminare