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Schreitet man als Besucher durch die Stadt Bad Kissingen, so sticht der Name einer historischen Persönlichkeit besonders ins Auge: Otto von Bismarck. Diverse Straßenschilder weisen darauf hin, dass Bismarck in einem besonderen Verhältnis zu Bad Kissingen gestanden haben muss. Dieses Verhältnis zu hinterfragen, haben sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8c im Rahmen des Geschichtsunterrichts zur Aufgabe gemacht (Einleitung). Die Schüler/Innen beschäftigten sich mit dem Thema „Bismarck in Bad Kissingen“ im Zusammenhang mit der im Lehrplan vorgesehenen Unterrichtseinheit „Politik, Gesellschaft und Wirtschaft in Deutschland 1850-1914.“ Mithilfe des Internets haben die Schüler/Innen in Gruppen Informationen zu Einzelthemen, wie der Biografie Bismarcks, den so genannten Bismarck-Denkmälern und Bismarck-Türmen, dem Bismarck-Museum in Bad Kissingen und dem Umgang mit der historischen Person Bismarck heute, gesammelt.
(09.02.09) Am Dienstag, den 3.Februar 2009 besuchte Herr MdB Hans-Josef Fell das Jack-Steinberger-Gymnasium. Die Schüler der 13. Jahrgangsstufe, die auf Einladung von Herrn Fell im letzten Oktober das Reichstagsgebäude warteschlangenfrei besuchen konnten, hatten nun die Gelegenheit ihn persönlich kennen zu lernen.
Hans-Josef Fell wurde in Hammelburg geboren und studierte Physik und Sportwissenschaften an der Universität Würzburg. Nach seinem Studium unterrichtete er in Schweinfurt am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium. Seit 1998 ist Hans-Josef Fell Mitglied des Deutschen Bundestages. Er ist Sprecher für Energie und Technologie der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Zudem ist er Obmann im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Technologie sowie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Sein langjähriges Engagement für den Umweltschutz hat zur Gründung verschiedener Umweltvereine sowie zu der Initiierung der Energy Watch Group (Wissenschaftlergruppe, die sich mit den Energieressourcen der Welt beschäftigt) geführt.
Bei seinem Besuch erzählte Herr Fell zunächst ausführlich von den Aufgaben eines Bundestagsabgeordneten und gab einen Einblick in den abwechslungsreichen, dicht gepackten Tages- bzw. Wochenfahrplan. Ein interessanter, eindrucksvoller Vortrag zu den alternativen Energien, ihren zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten und eine daran anschließende Diskussion rundeten den Besuch ab. Zum Schluss verewigte sich Herr MdB Fell an der für wichtige Persönlichkeiten reservierten Wand im Roten Salon des Jack-Steinberger-Gymnasiums.
Bad Kissingen. Das diesjährige Schulsiegerteam des Jack-Steinberger-Gymnasiums mit Alina Metz, Fabian Schäfer, Tom Schneider und Jonas Warmuth stellte sich nach wochenlangen intensiven Vorbereitungen am 29. Januar der bayerischen Konkurrenz. In einem hart umkämpften, aber insgesamt weitgehend ausgeglichenen Wettbewerb bewies das Vierergespann sein Talent und seinen Sprachwitz in den Disziplinen Reimen, Erklären und Darstellen. Ob die Schüler sich eine Reimgeschichte zu „Ein Schwein fiel einmal in einen Bach“ ausdachten, die „Sternspülung“ als neueste antibakterielle Mundspülung auslegten oder in einem Stegreifspiel als Krankenschwester und Hundebesitzer auftraten, stets bewiesen sie Einfallsreichtum und Originalität. Auch wenn sie sich am Ende dem Gymnasium Kelheim geschlagen geben mussten, war schließlich nur eines wichtig: der Spaß an der Sprache.
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| Hans-Jürgen Urban (IG Metall) umriss in einer Fragestunde die Gestaltungsmacht seiner Organisation, der 2,3 Millionen Mitglieder zählenden IG Metall. Es moderierte Greta Schlereth (K 12) aus dem Leistungskurs Sozialkunde. |
Wer seine Gewerkschafter-Klischees im Gepäck hatte beim ersten Politikforum im neuen Kalenderjahr, der durfte sich enttäuschen lassen, Hans-Jürgen Urban, 1961 geboren, Chefstratege im Hauptvorstand der IG Metall, ist vor allen Dingen zuständig für den Blick über den tarifpolitischen Tellerrand. Er steht der Stabsstelle Sozialpolitik/Soziale Bewegungen vor.
Nach einer Runde zur Person am Anfang der Begegnung, die Urban als leidenschaftlichen Fußballer outete, der seinen keineswegs vorgezeichneten akademischen Weg in der Bildungseuphorie der 70er und auch dank diagnosestarker Lehrer einschlug, wurde es gesellschaftspolitisch. Gemeinsam mit den Schülern kam er den Wurzeln, dem Kern der Gewerkschaftsbewegung, dem Solidaritätsgedanken, ebenso auf die Spur wie den Krisenphänomenen der Gegenwart. Mit großer Überzeugungskraft warb er für eine Idee von „gute Arbeit“, die den Blick wieder schärfen soll für Arbeitsbedingungen, die human und zukunftsfähig zugleich sind. Er räumte auch freundlich mit dem Vorurteil auf, (künftige) Akademiker hätten keinen Bedarf an gewerkschaftlicher Organisation. Die gegenwärtigen Verhältnisse an Seminaren der Universitäten schaffen seiner Ansicht nach mindestens so prekäre Zustände wie im sogenannten normalen Erwerbsleben. Am Ende wollte Urban dann von den Schülern wissen, wie eine Gewerkschaft aussehen müsse, der sie beitreten würden. Der alte Schutzmachtgedanke hatte in den Antworten dabei Platz, genauso wie Marketing- und Imagefragen.
(20.01.09) EMILIA MÜLLER begleitet den Ministerpräsidenten Horst Seehofer bei seiner Vatikan-Reise. Deshalb verschiebt sich der Besuch der Europaministerin. Sie kommt bereits morgen, Mittwoch, ins JSG Bad Kissingen. Beginn der Festveranstaltung zur Verleihung der Europa-Urkunde 11Uhr 30.
Hoher Besuch steht ins Haus des JSG Bad Kissingen. Die Erfolge der Bad Kissinger Schüler im renommierten Europawettbewerb sind bereits Legion und eine feste und geschätzte Größe im Selbstbild des Gymnasiums. Kissinger Schüler haben, vergleichbar mit bundesdeutsche Biathleten oder Dressurreitern, ihre Plätze auf den Siegertreppchen des Wettbewerbs geradezu abonniert. Umso schöner, dass die bildnerischen und textorientierten Aktivitäten, die Dr. Michael Peter und Martin Warmuth, aber auch die Fachschaft Kunst und andere Kollegen und Kolleginnen Jahr für Jahr anstoßen, auch ihre Resonanz in München finden.
Am 22. Januar (verschoben auf 21. Januar) wird die Bayerische Europaministerin Emilia Müller diese langjährige Erfolgsgeschichte würdigen: es gibt für die Initiatoren und die Schule eine Europa-Urkunde. Der Festakt startet um 11.30 in der Aula der Schule. Die Musik-Lehrerinnen der Schule, Frau Gusinde und Frau Gimmler, werden mit ihren Teams ebenso wie debattenerprobte Schüler die Zeremonie „einrahmen“. Anschließend besucht Frau Müller das Politikforum des JSG, wo sie Leistungskursschülern im Gespräch zu Fragen der Zeit begegnet.
Das „gelbe Team“ der Klasse 9 b gewinnt das Schulfinale zur Deutsch-Olympiade
Bad Kissingen. Stellen Sie sich vor, Sie sollen ein zweiminütiges Reimgedicht erfinden. Ihre Vorbereitungszeit beträgt exakt zwei Minuten und die erste Zeile Ihres Vortrags muss lauten: Da draußen ist es gar so kalt. Ein unmögliches Kunststück? Die vier Teams der 9. Klassen, die sich im Schulfinale zur Deutsch-Olympiade dieser und weiterer Aufgaben stellten, bewältigten die Herausforderung mit Bravour und gaben sich als wahre Künstler der Gedankenblitze und Überraschungseffekte zu erkennen. Kein Wunder also, dass es der Jury sehr schwer fiel, nach den Disziplinen Erzählen, Reimen und Darstellen ein Siegerteam zu küren, das sich am 29. Januar 2009 in der Landesqualifikation in Nürnberg beweisen muss. Erst nach einem Stichentscheid erwies sich das „gelbe Team“ der Klasse 9 b mit Alina Metz, Fabian Schäfer, Tom Schneider und Jonas Warmuth als das nervenstärkste. Nun wartet die harte bayerische Konkurrenz auf die Schüler.
Nächste Runde gegen die anderen bayerischen Gymnasien: Nürnberg, Maria-Ward-Realschule.
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Die Leistungskurse Sozialkunde am JSG Bad Kissingen setzen ihre Gespräche im Politikforum fort. Diesmal zum Thema Gewerkschaften - Krise oder Aufbruch?
Am 20.1.2008 wird ab 9 Uhr 40 Dr. Hans-Jürgen Urban an der Schule sein. Der 1961 in Neuwied geborene Urban gilt als intellektuell geschliffener Vordenker der Metaller. Er sitzt als geschäftsführendes Vorstandsmitglied und Leiter der Stabstelle Soziale Bewegungen in der strategischen Schaltzentrale der mächtigsten deutschen Einzelgewerkschaft in Frankfurt/M. und beeinflusst mit seinen Beiträgen den Diskurs auf der politischen Szene erheblich. Urban gilt als geistiger Vater der Kampagne "Gute Arbeit", die breit angelegt die berufliche Zufriedenheit und die belastenden Faktoren heutiger Arbeitswelt untersucht hat. Sie hat breites Aufsehen erregt.
Das JSG weist darauf hin, dass die Politikforen für interessierte Zuhörer geöffnet sind. Treffpunkt: der Kursraum K4 im Erdgeschoss des JSG-Neubaus.
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Bald wird am Jack-Steinberger-Gymnasium hochkarätig geslammt. Das Neuland am JSG Bad Kissingen in Sachen Literaturförderung wurde vom Leistungskurs Deutsch entdeckt. Die elf Kollegiaten der K 13 nahmen sich vor, das bei einer Show in Schweinfurt Gesehene in die Kurstadt zu holen und den Mitschülern verschiedener Schularten des Kreises anzubieten. Elena Renninger hielt die Kontakte zu den Spoken-Word-Profis und machte die Info-Arbeit an den umliegenden Schulen.
Am 15. Januar 2009 besucht nun Lars Ruppel, ein begnadeter und mit Preisen zuhauf geadelter Slammer aus Marburg, zusammen mit den wohl talentiertesten Nachwuchs-Wortakrobaten der Region , den Schweinfurterinnen der Gruppe Blattgold, die Schule, um den interessierten Eleven Wortwitz und Sprech- und Dichtlust zu vermitteln. Nach diesem Vorschau-Donnerstag, der von ca. 10.40 bis 12.45 Uhr reichen wird und als Appetizer gesehen werden kann, sollten hinreichend viele verborgene Talente auf den Geschmack gekommen sein.
Denn Ende Januar wird dann in einem zweitägigen Workshop trainiert, trainiert, trainiert. Wieder im JSG. Die Teilnahme steht allen Interessierten offen. Ein Unkostenbeitrag von ca. 10 Euro wird erhoben.
Wieder wird dann Lars Ruppel dabei sein, den manche als Sieger des Leipziger Buchmesse-Slams kennen könnten – oder aus dem Fernsehen – WDR-Poetry-Slam mit Jörg Thadeusz.
Neu und mindestens ebenso aufregend erfolgreich ist dann der zweite Workshop-Leiter: Sebastian 23, Partner von Lars Ruppel, hat zwei Markenzeichen. Eine elegant-sensible, bisweilen raue, immer wortgewaltige Kodderschnauze, und die markante und unvermeidliche Schiebermütze. Sebastian 23 gastiert mindestens ebenso oft wie Lars Ruppel in den heiligen Hallen des Poetry Slam und durfte seine Künste auch schon bei Stefan Raab einem größeren Publikum offerieren.
Alle Schüler/Jugendliche, die Interesse an dem Workshop haben, können sich melden bei:
Peter Rottmann, JSG Bad Kissingen, 0971-721413. Er findet zweitägig vom 27.-28.1.2009 statt.
Die Schülerin Anna Schuhmann aus der Klasse 10b und ihr Bruder Martin Schuhmann aus der Klasse 8c des Jack-Steinberger-Gymnasiums, Bad Kissingen haben im Landeswettbewerb Mathematik Bayern jeweils einen 1. Preis errungen. Der Schulleiter OStD Kubitza überreichte ihnen als Anerkennung jeweils 2 Bücher, einen Mathematikfilm und eine CD (10 Jahre Landeswettbewerb) sowie eine Urkunde.
Im nächsten Jahr jährt sich der Fall der Grenze zwischen den beiden Teilen Deutschlands im November 1989 zum zwanzigsten Mal. Es wird viel von "Grenzöffnung" die Rede sein in diesem Jubiläumsjahr. Auch das Thema der 4. Auflage des Bad Kissinger Literaturwettbewerbs für junge Schreiber (bis 25) lautet in diesem Jahr "Grenzöffnungen". Doch soll es keineswegs nur auf die politischen Ereignisse bezogen werden, sondern - wie bei diesem Wettbewerb üblich - sowohl in der inhaltlichen wie auch formalen Gestaltung - Kurzgeschichten, Dramenszenen und Gedichte sind möglich - den Schreibern möglichst viel Raum für eigene Ideen und individuelle Textgestaltung lassen.
In diesem Jahr kommt zu den bisherigen Veranstaltern Kissinger Kunst- und Kulturkreis und Jack-Steinberger-Gymnasium auch die Stadt Bad Kissingen hinzu, die sich an der Veröffentlichung der Wettbewerbstexte finanziell beteiligen möchte. Schon in den letzten beiden Jahren kam etwa ein Viertel der Teilnehmer nicht mehr aus dem Jack-Steinberger-Gymnasium, eine sehr erfreuliche Entwicklung, wie Stellvertretende Schulleiterin des JSG und Vorsitzende des Kissinger Kunst- und Kulturkreises Gerhild Ahnert findet, die zusammen mit Deutsch-Fachbetreuer Peter Rottmann vom JSG den Schreibwettbewerb initiierte.
Wer mitmachen will, kann seinen Text bis 20.April 2009 im Sekretariat des Jack-Steinberger-Gymnasium, Steinstraße 18, 97688 Bad Kissingen entweder persönlich auf einem digitalen Datenträger (CD, Diskette, Datenstick) abgeben oder ihn per E-Mail schicken an: grandballon@gmx.de.
Es ist eine schöne Tradition bei diesem Wettbewerb, dass die Preisgelder in jedem Jahr von einem neuen Sponsor übernommen werden und dass es bisher wenig Mühe gemacht hat, diese Sponsoren, die in die Kreativität und die Lust am Umgang mit der deutschen Sprache gerade bei den viel gescholtenen jungen Leuten investieren wollen, zu finden. Für 2009 hat sich die Bad Kissinger Augenärztin Frau Dr. Brigitte Albert bereit erklärt, die 3 Jurypreise von 150, 100 und 50 Euro und den vierten, den Publikumspreis von ebenfalls 50 Euro, dessen Preisträger erst am Abend der Lesung durch ein Votum des Publikums ermittelt wird, zu finanzieren.
Da im letzten Jahr 32 insgesamt Texte eingereicht worden waren, konnten nur die nach Urteil der Jury besten 14 Texte bei der großen Abschlussveranstaltung im Roten Salon (Mensa) des Jack-Steinberger-Gymnasiums vorgelesen werden. Diese Lesung mit Ermittlung des Publikumssiegers findet für den nun gestarteten 4. Wettbewerb am Montag, 27.April 2009 ab 19 Uhr wieder im Roten Salon statt. Der Eintritt wird wieder frei sein und es werden wie üblich alle Wettbewerbstext in einer Publikation des JSG vorliegen, deren Gestaltung die Stadt Bad Kissingen seit diesem Jahr unterstützt.
Erstmals in diesem Jahr möchte sich auch das Bad Kissinger Stadtoberhaupt, Herr Oberbürgermeister Kay Blankenburg, aktiv beteiligen an dieser Jugendaktion des KKKK und des JSG. Seiner Meinung nach wird es Zeit, dass auch deutsche Jugendliche aufgefordert werden zum "creative writing", das er aus den angelsächsischen Ländern kennt und gutheißt. Wenn es seine Zeit zulässt, will er als eines der Mitglieder der Jury fungieren, die bewusst nicht mehrheitlich aus den Deutschlehrern der Schule rekrutiert wird. Aus deren Reihen stimmen StD Gerhild Ahnert und OStR Peter Rottmann, außerdem StR Diana Steinruck und 2. Fachbetreuer OStR Gerhard Löffler mit. Als Vertreter der Zentralbibliothek am JSG haben Bibliothekarin Andrea Müller und Bibliotheksbetreuer OStR Michael Bohl Stimmrecht. Von außerhalb der Schule ist schon von Anfang an die Intendantin des Fränkischen Theaters Schloss Maßbach, Anne Maar, mit dabei; als weitere Vertreterin des KKKK dessen 2. Vorsitzende Hilla Schütze. Seit dem letzten Jahr ebenfalls mit im Boot der Jury ist die Bundestagsabgeordnete Dorothee Bär. Die Mitglieder der Jury bekommen die Texte anonym und stimmen mit einem einfachen Punktesystem darüber ab, welche Texte sie auf den ersten drei Plätzen sehen.
Ein spannendes Fußballturnier lieferten sich am Freitagnach-mittag die Mannschaften der 6. Jahrgangsstufe in der Bayern-halle. Erfreulicherweise nahmen alle fünf 6. Klassen an diesem Turnier teil und boten den mitfiebernden Fans (Klassen-kameraden und Eltern) teilweise hochklassige Spiele mit Spannung pur bis zur letzten Spielminute. Dabei wurde der Turniersieger erst im letzten Spiel ermittelt.
Bereits in den ersten Spielen zeigte sich, dass alle Mannschaften auf nahezu einem Niveau agie
rten – Spannung war also bis zur letzten Minute vorprogrammiert. Ein großes Sonderlob gilt der Klasse 6 C: als einzige Klasse hatte sie Mädchen in das Team integriert – und diese machten ihre Sache auch ausgezeichnet und empfahlen sich so für die Schulmannschaft der Mädchen, die im April 2009 im Rahmen von „Jugend trainiert für Olympia“ um Kreis- und vielleicht auch Bezirksmeisterschaft antritt. Dass diese Klasse am Ende auf dem letzten Platz landete lag ganz sicher nicht an den Mädchen. Die 6 C war nur mit 6 Spielern (also ohne Ersatzspieler!!) angetreten und im Verlauf des Turniers „ging ihnen ein wenig die Luft aus“. Immerhin konnten sie dem späteren Turniersieger ein unentschieden abtrotzen.
Bei den ersten vier Plätzen lag nur jeweils ein Punkt zwischen den verschiedenen Kontrahenten. So hätte sich die 6 E mit einem Sieg im letzten Spiel den Turniersieg sichern können, eine knappe 0:1 Niederlage bedeutete jedoch den „Absturz“ auf Platz 4 und ließ die Mannschaft der 6 D jubeln, die als Zuschauer des letzten Spiels vom Sieg der 6 B profitierten.
Zum Abschluss des Turniers wurde von den bewährten Helfern des Tutorenteams (Julia Büttner, Veronika Richler und Jana Wirsing) ein Wanderpokal an die Mannschaft der Klasse 6 D überreicht, alle Teilnehmer erhielten zusätzlich noch kleine Preise.
Bei diesem Turnier boten sich auch einige Schüler durch hervorragende Leistungen für die Schulmannschaft Fußball der Jahrgänge 1996/1997 an.
W. Böck
Liebe Eltern,
ab sofort ist die angekündigte Anmeldung über ESIS für den Elternsprechtag am 08.12.2008 möglich.
Unter http://www.esis-info.de/Buchung/JSGBuchung_5.php können Sie die Buchung vornehmen.
Bis zum 02.12.2008 um 13:00 Uhr können Sie hier die Termine buchen .
Zum Buchen müssen Sie Ihre ESIS hinterlegte E-Mail-Adresse unten rechts angeben. Sie erhalten eine E-Mail als Bestätigung.
Der angehende Abiturient, Kollegiat der K 13, langjähriger SMV-Chef am JSG Bad Kissingen, ist zum Bezirksschülersprecher gewählt worden. Er vertritt damit die unterfränkischen SMV-Gremien.
Aktuelle Liste der Termine im Schuljahr
Aktuelle Liste der Termine im Schuljahr - PDF
Die diesjährige Herbstlesung des KKKK Bad Kissingen und des Jack-Steinberger-Gymnasiums Bad Kissingen ist in gewisser Weise eine reizvolle und doppelte Premiere. Erstmals wird ein Schweizer Autor seine Visitenkarte im Roten Salon des Gymnasiums abgeben. Und erstmals wird ein Roman im Zentrum stehen, der jeden klassischen belletristischen Genre-Rahmen sprengt. EINE FRAGE DER ZEIT ist Abenteuer- und Reiseroman, historischer Roman, zuletzt eine halbdokumentarische Lektüre mit detektivischem Tiefgang. Alex Capus nimmt seine Leser mit auf eine atemberaubende Reise nach Afrika. Drei Schiffbauer Ihrer Kaiserlichen Majestät, Männer im Dienste Wilhelms II. sollen am Vorabend des Ersten Weltkriegs nach Deutsch-Ostafrika aufbrechen und dort ein hochbrisantes Prestigeprojekt realisieren. Eine aberwitzige Reise, das tragische Hineinschlittern in Kriegshändel schließen sich an. Ein Dampfboot, das gegen den Erzfeind England den Tanganjika-See erobern und beherrschen soll, ist das Ziel der Expedition und die drei Heroen werden unfreiwillig-heroische Technik-Musketiere. Wie Capus von den Träumen und Sehnsüchten der Männer erzählt und die Perspektive geschickt zwischen den Fronten wechseln lässt, macht die Klasse des Romans aus.
Die Lesung beginnt am Montag, 10. November, um 19 Uhr 30 im Roten Salon (Mensa) des Jack-Steinberger-Gymnasiums Bad Kissingen. Abendkasse: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Ein Büchertisch wird vorhanden sein. Alex Capus signiert am Ende der Veranstaltung.
HINTERGRUND: Alex Capus, 1961 in Nordfrankreich geboren, Journalist und Autor, Vater von vier Kindern, lebt in Olten in der Schweiz. Er ist spätestens seit 2007 kein Unbekannter mehr im deutschsprachigen Literaturzirkus. Elke Heidenreich, mittlerweile mit LESEN ZDF-Fernsehgeschichte, hatte den ungewöhnlichen Autor wärmstens empfohlen und ihm zum endgültigen Durchbruch verholfen. Das sicher zu Recht. Bereits vor EINE FRAGE DER ZEIT hatte Capus mit einem thesenhaft-verschlagenen Roman geglänzt. REISEN IM LICHT DER STERNE erzählt bestrickend, poetisch und wortgewaltig eine neue Sicht zu Robert Louis Stevensons SCHATZINSEL. Was wäre, wenn es diese Insel in der Südsee wirklich gegeben hätte? Diese List, halbfiktiv zwischen Fantasie und Fakten zu schweben, ist Capus’ Markenzeichen und macht seine Leser zu treuen Anhängern seiner Bücher. Capus bringt die leidige, urdeutsche Grenze zwischen U- und E-Literatur zum Verschwinden und öffnet seinen Lesern auf leichte und helvetisch-elegante Art Bildungsschätze und Seitenstege zur Literatur. Jüngst sind mit HIMMELSSTÜRMER 12 interessante biografische Skizzen erschienen, die Menschen näherbringen, die ihren speziellen Bezug zur Schweiz vorweisen. Capus’ Werke sind in viele Sprachen übersetzt. Er selbst ist als Übersetzer des US-Amerikaners John Fante in Erscheinung getreten.
Der Elternbeirat und der Verein der Freunde des Jack-Steinberger-Gymnasiums haben den Schülerinnen und Schülern des Bandprojekts eine neue Gitarre im Wert von 500 Euro überreicht. Die Freude über das Instrument war so groß, dass es sich der Schulleiter, Frank Kubitza, nicht hat nehmen lassen die ersten Töne darauf zu spielen. Mit auf dem Bild sind die Betreuer des Projekts Michael Bohl und Thomas Trunk sowie der Verbindungslehrer zum Verein der Freunde Thilo Herberholz. Der Abiturjahrgang 1988 hat dieses Geschenk mit einer Spende von 291Euro ermöglicht, anscheinend war noch etwas Geld in ihrer Kasse übrig. Die Schülerinnen und Schüler machen von Jahr zu Jahr große Fortschritte und sind sogar schon auf dem Rakoczyfest aufgetreten. Vielleicht ist ja auch in ihrer Abikasse noch etwas übrig? Die Jungmusiker würden sich sicher freuen...
„Zwischen Broadway und Gewandhaus – Musik jüdischer Komponisten“
Schulkonzert am 13. 11. 2008 um 19. 30 Uhr in der Aula des JSG
Das diesjährige Herbstkonzert unserer Schule steht ganz im Zeichen der jüdischen Musik. Am 9./10. November dieses Jahres jährt sich zum 70. Mal der Jahrestag der Reichspogromnacht. Wie in allen Städten Deutschlands wurde auch in Bad Kissingen die Synagoge in Brand gesetzt, die Geschäfte und Wohnungen der jüdischen Einwohner wurden verwüstet und zerstört, alle männlichen Juden verhaftet und später zum Teil ins Konzentrationslager eingewiesen. Für viele wurde so die Reichspogromnacht zum Synonym für Unmenschlichkeit, Terror und Barbarei. Die Nazis zielten damals aber nicht nur auf die Ausgrenzung und Verfolgung der jüdischen Bevölkerung, sie suchten auch die letzten sichtbaren Zeichen deutsch-jüdischer Kultur, die so reiche Früchte getragen hatte, zu vernichten.
Von daher schien es uns wichtig, gerade das, was die Nazis zerstören wollten, im Rahmen eines Schulkonzertes wieder ins Bewusstsein zu rücken. Die Beschäftigung mit den Werken jüdischer Komponisten soll aber nicht nur im Zeichen mahnenden Erinnerns stehen, sie soll auch zeigen, wie großartig, reichhaltig, unterhaltsam und vielfältig der Beitrag jüdischer Künstler an der deutschen und internationalen Kultur zwischen Gewandhaus und Broadway gewesen ist.
Auf dem sehr abwechslungsreichen und unterhaltsamen Programm stehen Werke der klassischen Musik, des Jazz, der Filmmusik, des Musicals und der jüdischen Folklore. So erklingen etwa von Felix Mendelssohn Bartholdy das wunderbare Violinkonzert in c-moll, einige Lieder ohne Worte für Klavier sowie die großartige Musik zum Sommernachtstraum. Der Klassikbereich wird komplettiert durch Werke von Ernest Bloch („Nigun“ für Violine und Klavier), Fritz Kreisler („Liebesleid“) und Jacques Offenbach (der berühmte Cancan aus der Operette „Orpheus in der Unterwelt“ darf natürlich nicht fehlen). Die Bigband des JSG wird Benny Goodman ihre Referenz erweisen, Schulorchester und Kollegstufenchor werden die unsterblichen Melodien aus Frederick Loewes „My fair Lady“ zu Gehör bringen und natürlich darf auch George Gershwin mit einigen seiner Werke nicht fehlen. Tänze aus Israel, Evergreens wie „Bei mir bist du schön“ und Musik aus dem Film „Moses, Prinz von Ägypten“ runden das vielfältige Programm ab.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind sehr erwünscht und für die musikalische Arbeit an unserer Schule dringend notwendig.
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