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Markante Verabschiedungen, vorgenommen von OStD Kubitza, der Elternbeiratsvorsitzenden Dr. Heil-Franke und dem 2. Schülersprecher Florian Kirchner, standen im Vordergrund des letzten Schultags am JSG Bad Kissingen. Das JSG war komplett versammelt und hatte mehr als eine Träne im Knopfloch, als vier besonders wirkungskräftige Akteure der Schule von der Bühne aus Good bye sagten. Studiendirektor Willi Wenzl, langjähriger und versierter Fachbetreuer für Mathematik, erntete bei seinem Abschied auf der Aula-Bühne einen besonders frenetischen Beifall der Schüler und Kollegen. Über viele Jahre hatte sich der Routinier auch als Stundenplanmacher in einer Schlüsselrolle für das Gelingen des Unterrichtsbetriebes am Kissinger Gymnasium befunden. Willi Wenzl war es – eine Seltenheit bei Gymnasiallehrern – sogar beschieden, das vierzigjährige Dienstjubiläum in seiner aktiven Zeit zu feiern. Nicht minder bejubelt wurde Studiendirektor Michael Potschka. Zuständig für Sport und Religion avancierte Potschka zum Impulse gebenden Fachbetreuer der Sportler. Potschka war auch derjenige, der als Cheforganisator der Schulskikurse Immenses für das soziale Profil der Schule zu leisten imstande war. Mit den beiden bewährten Lehrkräften schieden auch zwei Verwaltungsangestellte aus dem Dienst, die auf ihre je eigene Art und Weise die gute Seele des Gymnasiums verkörperten. Erika Rott, Reinigungskraft am JSG, war 28 Jahre lang der sichere Garant für Sauberkeit und Ordnung – und sie war noch viel mehr. An ihrer Schule wusch sie die Trikots der Sportteams, versorgte die Blumen, bereitete den Kaffee bei Veranstaltungen, eine Institution also. Renate Keuler, ebenfalls über ein Vierteljahrhundert mit der Schule verbunden, verwaltete im Sekretariat die Schülerdaten und kümmerte sich um die allgemeine Verwaltung, war – wie sich OStD Kubitza ausdrückte – das „Gedächtnis des JSG“. 2009 stellte sie letztmalig auch die Zeugnisse zusammen. Eine feste Größe auch sie im JSG.
Thilo Herberholz, Studienrat für Deutsch und Sport, Verbindungslehrer zum Verein der Freunde des Gymnasiums, verlässt seine Schule für einige Jahre als Leihgabe und tritt in Bundesdienste. Mit der Fachberatung für Deutsch in Rumänien übernimmt er eine anspruchsvolle und hochinteressante Karriereposition im Auslandsschuldienst, die ihn für eine Reihe von Gymnasien im Westteil des EU-Landes zuständig sein lässt. Die Schulleitung verabschiedete außerdem die Französisch- und Englischkollegin Carola Beudert, die es an ihren Heimatort Münnerstadt zieht, ferner die Zweigschulreferendare und Referendare des Innenseminars, die in ihre Stammschulen zurückkehren bzw. in ihre Einsatzorte von Hof bis Lindau ausschwärmen.
Außerdem gab es eine Serie von Ehrungen. Ein letztes Mal zeichnete Michael Potschka den Sportler und die Sportlerin des Jahres aus: Björn Schönwiesner (derzeit im Brasilienaustausch) und Fabienne Röschel (11. Klasse) standen auf dem Treppchen. Der Verein der Freunde ehrte die Stufenbesten mit einem Buchgutschein, der Elternbeirat zeichnete auf gleiche Weise die Klassen- und Jahrgangsbesten aus. Ausgezeichnet wurden als Jahrgangs- bzw. Stufenbeste Thomas Wolfenstetter (5. Klasse), Katharina Karch (6. Klasse), Julia Holzapfel (7. Klasse), Dominik Gränz (8. Klasse), Melissa Beck (9. Klasse), Richard Gummert (10. Klasse), Stas Belic (11. Klasse) und Maria Weiß (K 12).
Buchpreise gab es außerdem für eine ganze Reihe von Klassenbesten: Chiara Petrik, Pia Weilbach, Julian Nitsche, Lena Schröter, Meryem Fakioglu (alle 5. Klasse), Mona Lauter, Noa Nispel, Sarah Schmitt, Franziska Seidl, Jakob Weilbach, Annika Schmitt (alle 6. Klasse), Manuel Schäfer, sarah Pansi, Anna-Lena Kessler, Theresa Erhart (alle 7. Klasse), Natalie Bomblies, Fridolin Saal, Laurenz Gotttein, Elina Gidt (alle 8. Klasse), Thomas Memmel, Alexander Frank, Christoph Jung, Larissa Zehe (alle 9. Klasse), Jasmin Diemer, Tim Schäfer, Stefanie Tapprogge (alle 10. Klasse), Hanna Weyrich, Lisa Frank, Tina Schmitt, Lisa Lanzo, Maria Zink (alle 11. Klasse), Verena Neder, Sebastian Weingärtner, Maxi Ferrari (alle 12. Klasse).
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Es gibt sie endlich wieder, die Theatergruppe der Unterstufe am Jack-Steinberger-Gymnasium! Rechtzeitig zum Schuljahresende stellte die Spielleiterin der Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 7, Studienrätin Ulrike Weilbach, zunächst einigen Klassen am Vormittag, dann in einer Abendvorstellung allen Eltern und sonstigen Interessenten vor, was die Truppe im Laufe des Schuljahres erarbeitet hat. „Drachenschweiß und Liebespreis“ war der Titel des einstündigen turbulenten Theaterspaßes, der auf dem Stück ‚Die erstaunliche Errettung der Prinzessin Minarella’ von Jeanette Bothe beruht, im Laufe des Jahres aber von der Spielleiterin und kreativen Schülern erweitert und inhaltlich unserer Zeit und dem Erfahrungshorizont der Schüler angepasst wurde.
Die Feuerprobe hat die neue junge Truppe mehr als bestanden, Schulleiter OStD Frank Kubitza sprach der Leiterin und den Spielern seinen Dank aus und freute sich darüber, dass die eindrucksvolle Theatertradition an der Schule wieder ein zweites Standbein erhält, dass jetzt wieder mehr und auch jüngere Schüler die Möglichkeit erhalten, sich beim Theaterspielen wesentliche Schlüsselkompetenzen wie Konzentrationsfähigkeit, Körperbeherrschung, Disziplin, Fähigkeit zu kreativer Teamarbeit zu erwerben. Und das alles in einem Kurs, der gegenüber den üblichen Schulfächern einen großen Vorteil hat: Er macht rundum Spaß!!! Was der Abend nicht nur bei den Spielern, sondern aufgrund der Reaktionen des rundum begeisterten Publikums unter Beweis stellte.
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| König (mit Sonnenbrille Marek Stibor) und Prinz (links daneben Laura Küntzler) sinnen inmitten des Hofstaats über einen der vier Schlüsse für die Märchencollage ‚Drachenschweiß und Liebespreis’ in der Aufführung der neuen Unterstufentruppe am JSG nach |
Ende Juni erhielt Martin Krebs sein Abiturzeugnis aus den Händen von OStD Kubitza und vom Vorsitzenden des Vereins der Freunde des Jack-Steinberger-Gymnasiums, Herrn Hans D. Englert, den Jack-Steinberger-Preis. Seine herausragenden nationalen Erfolge in Mathematik und Physik prädestinierten Martin Krebs hierfür.
Aber zum Feiern blieb Martin Krebs keine Zeit. Als Mitglied des nationalen Teams, das Deutschland auf der 40. Internationalen Physik-Olympiade (IPhO) in Merida in Mexiko vertreten durfte, stand für Martin und seine vier Teamgefährten vom 07. bis 09.Juli 2009 ein abschließendes Training mit dem dänischen Nationalteam in Kopenhagen auf dem Programm.
Zu der diesjährigen IPhO entsandten 68 Nationen Teams, die aus bis zu fünf Mitgliedern bestanden. So trafen sich vom 11. bis zum 19.Juli 316 Schülerinnen und Schüler aus aller Welt in Merida, der Hauptstadt des Bundesstaates Yucatan, zu einem internationalen physikalischen Wettbewerb. Das deutsche Team wurde von Dr. Petersen, dem Leiter des nationalen Auswahlverfahrens vom IPN der Universität Kiel, und Prof. Dr. Friege von der Leibniz-Universität Hannover betreut.
Vor Ort wurde jedem Team ein orts- und sprachkundiger "Guide" zugewiesen, der das Team rund um die Uhr begleitete.
Der Wettbewerb selbst war olympisch. Nach der Eröffnungszeremonie mit Begrüßungsreden und Vorstellung der Teams waren an zwei Tagen in zwei je fünfstündigen Klausuren sehr anspruchsvolle physikalische Aufgaben theoretischer und experimenteller Art zu lösen. Alle fünf Mannschaftsmitglieder des deutschen Teams erreichten dabei eine Silbermedaille. Deutschland belegte damit einen beachtlichen 14ten Platz. Im europäischen Vergleich waren nur Rumänien und Ungarn besser platziert. Wie in den letzten Jahren kam China mit fünfmal Gold auf den ersten Platz. Das beste Gesamtergebnis erzielte diesmal eine weibliche Teilnehmerin, Hanuo Shi aus China.
Viel Kulturelles wurde den jungen Physikern von den Veranstaltern geboten bei der Besichtigung der Pyramiden in Uxmal und Chichen-Itza und der Stadt Izamal.
Neben fachlichen Vorträgen wie etwa von Nobelpreisträger Joseph H. Taylor zu astrophysikalischen Themen kamen der Erfahrungsaustausch der Teilnehmer untereinander und auch die Entspannung am Meer nicht zu kurz.
Nach der Schlusszeremonie am 19.07. 2009 kamen unsere Teammitglieder wieder wohlbehalten nach Hause. Trotz etwas Magenzwicken blieben alle von der "Neuen Grippe" verschont.
In der Woche vom 20.-24.07.09 fand in allen Klassen der 6. Jahrgangsstufe des Jack-Steinberger-Gymnasiums ein Seminar zum Thema „Mobbing“ statt.
Die Durchführung (vgl. Anlage Ablaufplan)lag in der Hand des Jugendwerkes der Arbeiterwohlfahrt Würzburg, finanziell unterstützt wurde das Seminar vom Elternbeirat des Gymnasiums.
Ziel des Seminars war es, die Schüler für das Thema Mobbing zu sensibilisieren.
Hierzu wurden u.a. die verschiedenen Aggressionsformen in Mobbingsituationen sowie die wichtigsten Merkmale von Mobbing thematisiert. Außerdem wurde ein fiktiver Mobbing-Fall mit verschiedenen Rollen aufgearbeitet, diskutiert und überlegt, was die einzelnen Beteiligten tun können um Mobbing zu erarbeiten.
Am Ende der jeweiligen Veranstaltung wurde mit einem Lehrer ein abschließendes Gespräch über die Situation in den einzelnen Klassen geführt.
Im Bild:
Die Klasse 6d mit der Mitarbeiterin des Jugendwerks der Arbeiterwohlfahrt Frau Amend
Besucherrekord beim diesjährigen französischen Jugendfilmfestival Cinéfête in Schweinfurt
Zum dritten Mal kamen unter Leitung von StR Carola Beudert über 300 junge “Franzosen” des JSG in den Genuss, einen Film beim diesjährigen Cinéfête im Kuk in Schweinfurt zu sehen. Dieses Jahr fiel die Auswahl beim bundesweit ausgetragenen, französischen Jugendfilmfestival auf die Filme - Je m’appelle Elisabeth
- Ensemble, c’est tout
- Ensemble, c’est tout
- Les quatre cents coups
- Fais-moi des vacances
- Persepolis
Es ist für Schüler und Lehrkräfte immer wieder erfreulich, festzustellen, dass viele Aussagen im Originalton gerade auch von den jüngeren Französischklassen verstanden werden. Im Gegensatz zum Medieneinsatz im Unterricht werden hier keine Szenenausschnitte gezeigt, sondern der Film läuft ohne Unterbrechung, was von den Schülern einen nicht zu unterschätzenden Einsatz erfordert: die Filmsequenz kann weder angehalten noch erläutert werden, die Schüler müssen neben der Sprache (Originalfassung mit deutschen Untertiteln) auch die Geräuschkulisse des Films verarbeiten und sie von der Sprache der Charaktere abgrenzen, Hintergrundmusik, familiäre Ausdrücke, Jugendsprache, all dies verlangt den Lernenden kontinuierliche Aufmerksamkeit ab.
Insofern bietet Cinéfête mit seiner Auswahl an modernen, französischen Kinofilmen, aber auch Klassikern des französischen Films, eine ideale Verknüpfung zum Unterricht und erlaubt den Schülern einen gewissen Wiedererkennungseffekt, wodurch ihnen nicht nur die Sprache, die sie erlernen, sondern mittels Film auch die Menschen, die mit ihr leben, nähergebracht werden.
Bericht: Carola Beudert
Besucherrekord beim diesjährigen französischen Jugendfilmfestival Cinéfête in Schweinfurt
Zum dritten Mal kamen unter Leitung von StR Carola Beudert über 300 junge “Franzosen” des JSG in den Genuss, einen Film beim diesjährigen Cinéfête im Kuk in Schweinfurt zu sehen. Dieses Jahr fiel die Auswahl beim bundesweit ausgetragenen, französischen Jugendfilmfestival auf die Filme - Je m’appelle Elisabeth
- Ensemble, c’est tout
- Ensemble, c’est tout
- Les quatre cents coups
- Fais-moi des vacances
- Persepolis
Es ist für Schüler und Lehrkräfte immer wieder erfreulich, festzustellen, dass viele Aussagen im Originalton gerade auch von den jüngeren Französischklassen verstanden werden. Im Gegensatz zum Medieneinsatz im Unterricht werden hier keine Szenenausschnitte gezeigt, sondern der Film läuft ohne Unterbrechung, was von den Schülern einen nicht zu unterschätzenden Einsatz erfordert: die Filmsequenz kann weder angehalten noch erläutert werden, die Schüler müssen neben der Sprache (Originalfassung mit deutschen Untertiteln) auch die Geräuschkulisse des Films verarbeiten und sie von der Sprache der Charaktere abgrenzen, Hintergrundmusik, familiäre Ausdrücke, Jugendsprache, all dies verlangt den Lernenden kontinuierliche Aufmerksamkeit ab.
Insofern bietet Cinéfête mit seiner Auswahl an modernen, französischen Kinofilmen, aber auch Klassikern des französischen Films, eine ideale Verknüpfung zum Unterricht und erlaubt den Schülern einen gewissen Wiedererkennungseffekt, wodurch ihnen nicht nur die Sprache, die sie erlernen, sondern mittels Film auch die Menschen, die mit ihr leben, nähergebracht werden.
Bericht: Carola Beudert
Die Schüler Alexander Nieto, 9b und Dominik Gränz, 8b, nahmen in diesem Schuljahr erstmals an der Internationalen Junior Science Olympiade teil. Der Weg ins deutsche Olympiadeteam führt wie bei den Biologie-, Chemie- und Physikolympiaden über einen vierstufigen nationalen Auswahlwettbewerb und richtet sich an Schüler, die dreizehn bis fünfzehn Jahre alt sind. Für diesen Wettbewerb werden 'Allrounder' gesucht, die sich fächerübergreifend für Fragestellungen aus Biologie, Chemie und Physik interessieren.
Die erste Runde wurde von beiden Schülern erfolgreich gemeistert. Die Schüler lösten dafür praktische und theoretische Aufgaben der drei Themenbereiche. In der zweiten Runde galt es eine Klausur in den drei Themenbereichen zu bearbeiten mit Multiple Choice und komplexeren Aufgaben. Alexander Nieto nahm auch diese Hürde und hat sich damit für das Auswahlseminar für das Olympiateam qualifiziert. Er fährt vom 4. – 9. Oktober 2009 nach Bremen auf den Campus der Jacobs Universität. Er ist damit einer von 45 Schülern von bundesweit 1000 Teilnehmern. Das Jack- Steinberger-Gymnasium gratuliert zu dieser Leistung und wünscht Alexander viel Erfolg für das Auswahlseminar in Bremen!
Am Jack-Steinberger-Gymnasium stehen die Bagger bereit, einige Gebäudeteile sind bereits leer geräumt; der große Abriss und Neubau sollen nächste Woche beginnen. Gerade noch vor diesen tiefgreifenden Veränderungen besuchte der Jahrgang die Schule, der im Gymnasium an der Steinstraße das erste Abitur feierte, der beim Umzug vom früheren Gebäude in der Maxstraße tatkräftig hatte zupacken müssen und dann, so Eberhard Gräf, einer der Jubilare, der neuen Schule ihr freies, liberales, offenes Gepräge als Schüler und Schülerinnen der ersten Stunde geben konnte. Zu ihrem 50. Abiturjubiläum kamen am Samstag, 18. Juli etwa 40 ehemalige Schülerinnen und Schüler aus den ehemaligen Abschlussklassen 9a und 9b mit ihren Partnern, um sich von der Stellvertretenden Schulleiterin des Jack-Steinberger-Gymnasiums, Studiendirektorin Gerhild Ahnert, durch ihre einstige Lernstätte, damals noch ohne Skrupel 'Anstalt' genannt, führen zu lassen. Damals legten insgesamt 53 Schüler, 34 Jungen und 19 Mädchen, an der insgesamt 466 Schülerinnen (39) und Schüler (427) zählenden 'Oberrealschule' ihr Abitur ab. Der 'Lehrkörper', das Lehrerkollegium umfasste damals neben Oberstudiendirektor Dr. Richard Mitterer und seinem Stellvertreter, Oberstudienrat Dr. Hermann Gräf, 25 hauptamtliche und 11 nebenamtliche Lehrer. Schon der Vergleich mit den heutigen Zahlen von etwa 1100 Schülern und etwa 80 verbeamteten und angestellten Lehrern und fast 20 Referendaren zeigt, dass sich seit den Schultagen der Besucher eine ganze Menge an den Räumlichkeiten der Schule verändert haben musste. Am wenigsten allerdings im alten Zentralgebäude, in dem die beiden ehemaligen Klassenräume im obersten Stockwerk schnell gefunden waren. "Da saß ich und Du saßt hinter mir", befanden die Jubilare und überließen sich mehr oder weniger lang ihren nostalgischen Gefühlen. Besonders freuten sie sich darüber, dass zwei ihrer ehemaligen Lehrer, Studiendirektor i.R. Hermann Pfeiffer , damals als junger Studienrat ihr Deutschlehrer, und ihr ebenso junger Erdkundelehrer und Studienrat, Studiendirektor i.R. Heinz Spohn ebenfalls der Einladung zu ihrem Treffen gefolgt waren.
Der Schulbesuch stand im Zentrum eines dreitägigen Programms, während derer die Ehemaligen sich nach ausführlichen Stadtrundgängen in den alten Gasthäusern der Stadt trafen, die Gelegenheit zum Besuch eines Konzertes des Kissinger Sommers wahrnahmen, nach einer Wanderung durchs Kaskadental ein Sommerfest am Klaushof feierten und sich am Sonntagmorgen mit einem gemeinsamen Jazz-Frühstück im Keller des Bismarck-Museums wieder voneinander verabschiedeten.
Gerhild Ahnert
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| Die Abiturklasse von 1959, die erste, die im 1958 in Betrieb genommenen neuen Gebäude in der Steinstraße ihr Abitur ablegte, umringt auf den Stufen zur neuen Mensa die jetzige Ständige Stellvertreterin des Schulleiters, Studiendirektorin Gerhild Ahnert (Mitte, vorderste Reihe) , die sie auf einer Führung durch die alte Schule mit ihren vielen Anbauten neueren Datums führte und über das Schulleben zur Gegenwart und den geplanten Umbau informierte. Links neben StD Ahnert der ehemalige Deutschlehrer der Abiturklasse 59, Studiendirektor i. R. Hermann Pfeiffer, rechts neben ihr der ehemalige Erdkundelehrer, Studiendirektor i.R. Heinz Spohn. |
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Alle ausübenden Künstler üben schon seit Monaten, um wieder ein abwechslungsreiches und interessantes Programm auf die Bühne zu stellen. Das Motto in diesem Jahr ist:
Filmmusik-Highlights
Freuen Sie sich auf Titel wie Jurassic Park, Harry Potter, Herr der Ringe, Die Kinder des Monsieur Mathieu, Starwars und viele andere.
Das Konzert findet statt am
Donnerstag, den 23.Juli 2009 um 19.00 Uhr
in der Aula des Jack-Steinberger-Gymnasiums
Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen!!
Allle Künstler und Künstlerinnen und die Musiklehrerinnen
Christel Gimmler Barbara Gusinde Birgit Frech-Hischler
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Erste Aufführung der neuen Theatergruppe der Unterstufe am JSG
Die Theatergruppe der Unterstufe für die 5. bis 7. Klassen am Jack-Steinberger-Gymnasium lädt zur Aufführung ihres Märchenstücks „Drachenschweiß und Liebespreis“ ein.
Während des vergangenen Schuljahres haben 18 Schüler/-innen mit ihrer Spielleiterin, Studienrätin Ulrike Weilbach, im Rahmen des Wahlunterrichts zunächst verschiedene Improvisationsübungen gemacht und schließlich ein Märchenstück entwickelt, das nur auf den ersten Blick die üblichen Klischees bedient.
Ausgehend von Jeanette Bothes Idee einer modernen Prinzessin entstand ein fröhliches Stück mit überraschenden Wendungen und Lösungen, die sich die Schauspielerinnen selbst ausgedacht und teilweise auch geschrieben haben.
Nach einem schönen und intensiven Probenwochenende am Ludwigsturm lädt die Theatergruppe der Unterstufe nun herzlich zur Aufführung ein:
Termin: Dienstag, 28.Juli 2009 um 19.00 Uhr im Penthouse des Gymnasiums
Der Eintritt ist frei, die Vorstellung dauert 60 Minuten.
Thorsten Günder 12. Klasse JSG, erhält wegen herausragender Leistungen beim deutschen Auswahl-Verfahren der Internationalen Chemie-Olympiade die Möglichkeit an einer Sprachreise teilzunehmen.
Die Internationale Chemie-Olympiade (IChO) wird seit 1967 jährlich in einem anderen Land ausgetragen, wobei vierköpfige Schülerteams aus über 60 Nationen sich in theoretischen und praktischen Chemie-Aufgaben messen. Neben dem Wettbewerb steht vor allem der völkerverständigende Gedanke im Vordergrund. Die IChO ist ein internationaler Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler allgemeinbildender Schulen bis zum 20. Lebensjahr unter der Schirmherrschaft der UNESCO. Die deutsche IChO-Mannschaft wird in einem vierstufigen Auswahlverfahren nominiert. Dieses wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und den Kultusministerien der Länder getragen. Durchgeführt wird es vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften (IPN) an der Universität Kiel mit Unterstützung des Fördervereins Chemie-Olympiade e. V.
Abschlussabend des Schüleraustausches 2009 mit Vernon am Jack-Steinberger-Gymnasium
„Das deutsch-französische Theater ist ja Gott sei Dank vorbei.“ - So äußerte sich Oberbürgermeister Kay Blankenburg beim Empfang im Rathaus zum letzten Programmpunkt des diesjährigen Schüleraustausches zwischen dem Lycée Georges Dumézil aus Vernon und dem Jack-Steinberger-Gymnasium in Bad Kissingen. Die Anspielung galt dem politischen Theater, das für Vernon und Bad Kissingen seit Gründung der Städtepartnerschaft vor fast 50 Jahren endgültig der Vergangenheit angehört.
Theater im eigentlichen Sinn war der Mittelpunkt des Abschiedsabends für die Schülerinnen und Schüler aus Frankreich, den die Leiterin des Austauschs, Studienrätin Susanne Walter organisiert hatte und zu dem die deutschen Gasteltern ins Penthouse des Gymnasiums eingeladen waren. Lea Friedrich aus der Klasse 10a und ihr Austauschpartner und Assistent Jérémy Cousin führten als Conférenciers geschickt durch das Programm des Abends, mit dem sich die am Austausch teilnehmenden Schülerinnen und Schüler (32 französische und 30 deutsche) bei ihren Eltern, bzw. Gasteltern und den beteiligten Lehrkräften bedankten.
Auf dem Programm standen der große französische Komödiendichter Molière und seine Ballettkomödie „Der Bürger als Edelmann“, wobei eine deutsche und eine französische Schülergruppe die gleiche Szene aus dem Stück, nämlich die Begegnung des neureichen Bürgers Monsieur Jourdain mit seinem Philosophielehrer, jeweils in deutscher und französischer Sprache, darboten. Die Szenen einer echten Ballettkomödie sind von Musik und Tanz eingerahmt. Die deutsche Musiker- und Tanztruppe wählte als Einleitung ihrer Theaterszene das Menuett aus Händels Feuerwerksmusik, das eine Schülergruppe in interessanter Besetzung - Streicher mit Altsaxophon - unter der Leitung von Musiklehrerin OStR' Christel Gimmler einstudierte; die französischen Musiker hielten sich an die Originalmusik von Lully und spielten zu ihrer Szene den Marche des Turcs. Alina Kosmützky, Klasse 10d, bzw. Christophe Beaur überzeugten als Darsteller des tollpatschigen Monsieur Jourdain, dem sein strenger Philosophielehrer, gespielt von Annika Hartmann , Klasse 10a, bzw Alexia Jingand, eine vornehme Aussprache und Ausdrucksweise beizubringen versucht.
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| Französisch-deutsches Menuett zum Abschluss des Besuchs der Schüler aus Bad Kissingens Partnerstadt Vernon am Jack-Steinberger-Gymnasium |
Die Gäste aus Vernon bedankten sich mit weiteren musikalischen Darbietungen, bevor schließlich das Buffet mit bayerischen und fränkischen Spezialitäten eröffnet wurde, als Abschluss eines zehntägigen Aufenthalts, der den französischen Schülern viele Gelegenheiten bot, das Gymnasium, Bad Kissingen und die Umgebung in vielfältiger Weise kennen zu lernen. Finanziell wird das Austauschprogramm vom Bayerischen Jugendring, der Stadt Bad Kissingen und dem Städtepartnerschaftskomitee unterstützt.
Deutsch-französisches Theaterspielen in Bad Kissingen hat mit Molière einen heiteren Anfang genommen – vielleicht gelingt zum Jubiläum der 50-jährigen Partnerschaft zwischen Vernon und Bad Kissingen eine deutsch-französische Koproduktion.
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| Ein Dialog aus Molières 'Bürger als Edelmann' beim französisch-deutschen Abschlussabend für die 62 Teilnehmer und die Eltern der deutschen Teilnehmer des diesjährigen Schüleraustauschs des JSG mit dem Lycée Dumezil in Kissingens Partnerstadt Vernon |
Jack Steinberger war am 1. Juli an unserer Schule. Mit der Erlaubnis von Professor Steinberger wird hier seine Präsentation zum Download bereitgestellt
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Herr Professor Jack Steinberger, der Namensgeber unserer Schule, hält am Mittwoch, 1.Juli 2009, um 10.30 Uhr im Penthouse des Jack-Steinberger-Gymnasiums seinen Vortrag über ENERGY & CLIMATE.
Professor Steinberger hat mit diesem Vortrag bei der Nobelpreisträgertagung in Lindau und in London großes Aufsehen erregt.
Steinberger ist im Moment in Blois/ Frankreich und wurde auch von der Universität Heidelberg eingeladen, dort seine Ausführungen zu Energieverbrauch und Klimawandel vorzutragen. Es ist ihm ein großes Anliegen, seine Besorgnisse und Vorschläge auch in seinem Gymnasium und seiner Geburtsstadt bekannt zu machen. ( Vorankündigung der gleichen Veranstaltung in Heidelberg)
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| Die 95 Abiturienten des Jack-Steinberger-Gymnasiums Bad Kissingen 2009 mit der Ständigen Stellvertreterin des Schulleiters Studiendirektorin Gerhild Ahnert (links) und den beiden Kollegstufenbetreuern Studiendirektor Klaus Hein und Studiendirektor Jürgen Schreier (rechts) |
Die schriftlichen Prüfungen sind geschrieben und korrigiert, die mündlichen absolviert, in freiwilligen mündlichen Zusatzprüfungen konnten sich einige noch verbessern. Das Ergebnis des diesjährigen Abiturs am Jack-Steinberger-Gymnasium ist für Lehrer wie Schüler erfreulich: Alle zum Abitur zugelassenen Schüler des Gymnasiums wurden von ihren Kursleiterinnen und Kursleitern optimal vorbereitet und haben die Reifeprüfung bestanden, der Beste mit 1,1. Lediglich ein externer Prüfling schaffte es nicht. Ihren Abschlussball feierten die 95 Schülerinnen und Schüler aus Bad Kissingen und der Umgebung von Grettstadt bis Geroda schon vor dem Kissinger Sommer am 12.Juni 2009 mit ihren Eltern, Verwandten und Lehrern im Großen Saal des Regentenbaus.
Am kommenden Freitag werden sie von der Schule offiziell verabschiedet und erhalten mit ihren Reifezeugnissen die Zugangsberechtigung zum Hochschulstudium.
Wie in jedem Jahr beginnt der Feiernachmittag, der bei angenehmem Wetter wieder im Innenhof der Schule, bei widrigem in der Aula stattfindet, um 15.30 Uhr mit einem Ökumenischen Gottesdienst, den Pfarrer Hans-Jürgen Elbrecht und Pfarrer Jürgen Metschl halten werden. Um 17 Uhr schließt sich dann an gleichem Ort die Feierstunde zur Überreichung der Reifezeugnisse an, deren musikalische Ausgestaltung Schulchor, Schulorchester und einige der Abiturienten selbst übernehmen. Neben den Preisen für hervorragende Leistungen in den Abiturfächern wird bei dieser Gelegenheit auch der Jack-Steinberger-Preis durch den Verein der Freunde des Jack-Steinberger-Gymnasiums überreicht, den in jedem Jahr die herausragende Schülerpersönlichkeit des Jahrgangs erhält.
Über ihr Zeugnis der Hochschulreife nach 13+ Schuljahren können sich freuen: Aichner Stefanie, Anschütz Claudia, Baudach Joschi, Bauer Barbara, Beck Anja, Besendorf Daniel, Bleistein Alexander, Böhm Stefan, Borst Julia, Brand Franziska, Brand Jonathan, Brath Kilian, Brzezinski Caroline, Buchmüller Anna, Buschmann Lisa, Diener Jana, Edelmann Florian, Eisenmann Fabian, Emmert Stefanie, Endres Eva, Englert Luisa, Faber Tamara, Feichtinger Pauline, Fichtl Christian, Fichtner Konstantin, Friedrich Julia, Fröhlich Nico, Fuchs Christoph, Gabel Franziska, Geis Julius, Geis Maria, Gerndt Susanne, Gillmann Benedikt, Gleißner Lisa, Gran Christine, Greubel Dominik, Günther Irina, Hajduk Michael, Hartmann Maike, Heile Andreas, Hofmann Timo, Huber Daniel, Käß Alessandra-Christin, Kirchhoff Fabian, Kirchner Johanna, Kirchner Kristina, Köhler Christina, Kotyrba Paul, Krämer Alexander, Krebs Maria, Krebs Martin, Kreile Moritz, Kröckel Julian, Kuhn Christiane, Kuhn Tobias,
Lahovnik Nicolas, Laue Alexander, Lochner Heiko, Mantis Raphael, Markert Lisa, Markwalder Philip, Martens Franziska, Meyer Jennifer, Nehring Anne-Katrin, Niebling Jens, Ntomchukwu Felicitas, Ortlepp Dustin, Ottlinger Thomas, Pfenning Simon, Pichler Barbara, Piening Hannah, Renninger Elena, Reuß Jonas, Roo Irina, Rückert Patrice, Schäfer Jennifer, Scharf Melissa, Schlick Carla, Schmitt Anna-Lena, Schmitt Liane, Schottdorf Mara, Seufert Hanna, Stein Jana, Straub Christoph, Streck Judith, Ströbel Anja, Trimbach Anne, Voll Julian, Walter Julia, Wehner Katharina, Weingärtner Florian, Werner Stefan, Willacker Sabrina, Wöltche Adrian, Wright Mark.
Die Randgebiete der Republik werden wieder und neu entdeckt. In der Belletristik und im Sachbuch. Die Literatur hat sich insgesamt offenkundig repolitisiert. Auf vielfältige Weise. Clemens Meyer besichtigt eine halbkriminelle Gang in Leipzig, Juli Zeh verhandelt Grundfragen unserer Gesellschaft im hochfiktionalen Spiel, Günter Wallraff und Julia Friedrichs beschreiben Deutschland von ganz unten. Die junge Alina Bronsky hat ihren Weg in die Randgebiete der Republik, und damit doch auch ins Herz der Republik, eigenwillig gewählt. In der völligen Verschmelzung der Ich-Erzählerin aus SCHERBENPARK, einem russlanddeutschen Ghetto, mit der 17-jährigen Heldin ihres Romans.
Bronskys Methode dabei: Radikal schreiben, das Geschriebene konsequent lesen. Unter diesem Motto stand auch der Abend am Jack-Steinberger-Gymnasium Bad Kissingen, bei dem sich Alina Bronsky die Ehre gab.
Die Frankfurterin, die eigentlich aus Jekaterinenburg kommt, muss vollends überzeugt sein von dem, was sie tut. Das gilt im Leben wie im Schreiben. Im Leben waren deshalb Medizin, Werbebranche und Journalismus nur Zwischenetappen auf dem Weg zur Literatur. Im Schreiben ist es der konsequente Zugriff auf eine Fabel, den Textkern, die Geschichte, die zuerst da ist. So auch bei SCHERBENPARK, der Geschichte von Sascha Naimann, einem Mädchen tough wie ein Junge, das seinen Weg machen will in der bundesrepublikanischen Leistungsgesellschaft. Radikal nimmt die Erzählerin den Blick ein, den ein Mädchen mit 17 Jahren hat, in der unterkühlten Sprache, in der Verletzlichkeit dahinter. Ein Mädchen aus der Vorstadt, aus einer traumatisierten Familie, aus einer Macho-Gesellschaft russlanddeutscher Färbung. Sascha schlägt sich durch und schlägt um sich; in einer Höhepunktszene des Romans, als sie Steine auf ihren Wohnblock wirft, Steine, die dann zurückkommen und sie treffen, kulminiert dieser Ausbruchsversuch.
Doch diese zweite Seite des Romans, den zweiten Teil spart Bronsky in ihrer vierzigminütigen Lesung auf. Sie konzentriert sich auf den Beginn, die Vorstellung der Figuren, die Exposition. Sascha stellt uns ihre Mutter vor, eine Ersatzmutter dann, die nach dem Mordanschlag des Stiefvaters in die Familie kommt, die Geschwister, vor allem auch die Clique. Alles in einem raffinierten Ton, der sich hinter Emotionslosigkeit verschanzt, mit viel wörtlicher und knapper Rede, schmucklos, manchmal pampig, manchmal kitschig, manchmal aggressiv. Viel Komik steckt in dem Text, Komik aber, die sich nicht vermittelt in der Art, wie Bronsky liest. Da bleibt immer eine gebündelte Konzentration und massierte Gespanntheit, Ernst vor allem. Bronsky schreibt eine Sascha-Naimann-Geschichte mit viel Kalkül und Können. Metaphern, die überzogen wirken oder platt, sind Metaphern der Figur, die noch nicht fertig ist, am Anfang steht, voller Energie und Wut. Widersprüche schleichen sich ein, wieder gekonnt lanciert. Sascha, die fürsorglich ist, sozial, Sascha, die töten will und unbarmherzig erscheint. Spannungen, die eine Figur aushalten muss, so wie sie den Hintergrund der Herkunft mit sich trägt, mal stolz, mal kleingemacht.
Alina Bronsky wird weiter von sich reden machen, in radikalen Textentwürfen, mit herausragenden Ideen fürs nächste Buch. Schade, dass KKKK und JSG Bad Kissingen an diesem frühsommerlichen Montag lediglich auf rund dreißig Zuhörer zählen konnten. Mit einer gewissen Regelmäßigkeit lassen sich die Kissinger gerade die interessantesten Autorinnen entgehen – bei Nora Gomringer war es vor Jahr und Tag auch so.
Im Rahmen der von Frau Dr. Kastner ins Leben gerufenen Aktion „Demokratie braucht Demokraten“ hat Frau Dr. Kastner, die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, am 20. Mai 2009 von 11.25 bis 12.50 Uhr unsere Schule (Ort: Penthouse) besucht. Bei ihrem Besuch wurde sie von den Schülern der Klassen 10a und 10d über ihre Arbeit als Abgeordnete befragt. Im Anschluss daran diskutierte sie mit den Schülern über ihre parlamentarische Arbeit und über aktuelle politische Themen.(mehr)
Das Bad Kissinger Jack-Steinberger-Gymnasium bietet im kommenden Schuljahr 2009/2010 Quereinsteigern, die sich als herausragende Absolventen der 10. Klassen aus Real-, Haupt- oder Wirtschaftsschulen herausstellen und ihr Abitur „bauen“ wollen, die Aufnahme in eine Einführungsklasse an.
Diese Vorbereitungsklasse für die 11. Klasse wird außer in Bad Kissingen nur in drei weiteren Gymnasien des Bezirks eingerichtet. Die Einführungsklasse wird in die Breite der gymnasialen Fächer einführen, vor allem aber vertieft für die Abiturprüfungsfächer, speziell die Fremdsprachen vorbereiten.
Die Aufnahme in die Einführungsklasse ist an Voraussetzungen gebunden. Erforderlich ist vor allem die uneingeschränkte Bestätigung der Eignung für den Bildungsgang des Gymnasiums, die in einem pädagogischen Gutachten der Haupt-, Real- oder Wirtschaftsschule vorgelegt werden muss. Ferner gelten Bestimmungen über Altersgrenzen und Probezeit analog zur Aufnahme in die anderen Jahrgangsstufen. (mehr)
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| (Foto: coyright Roman Größer) |
„Manchmal denke ich, ich bin die Einzige in unserem Viertel, die noch vernünftige Träume hat. Ich habe zwei, und für keinen brauche ich mich zu schämen. Ich will Vadim töten. Und ich will ein Buch über meine Mutter schreiben.“ So direkt, so schnörkellos, so brutal und mit Speed legt eine junge, Aufsehen erregende Autorin auf den ersten Metern ihres Erstlings los.
Alina Bronsky heißt sie. 1974 in Jekaterinenburg geboren, ist Bronsky der vielleicht heißeste Geheimtipp für künftige Literaturmeriten. Selten hat man in letzter Zeit jemanden so bedingungslos auf seine Geschichte bauen sehen, ohne erzähltechnisches Brimborium, ohne geschmäcklerische Sprache. Eine neue Erzählerin also, im Stile hardboiled wie beste Vorbilder aus dem Angelsächsischen, die den Leser zwingt, ihren Roman sofort und ohne Atem bis zu Ende zu lesen.
SCHERBENPARK heißt er. Er spielt in einer Trabantenstadt, in den schmuddligen und meistenteils seelenlosen Hochhäusern einer deutschen Großstadt leben seine Protagonisten. Dort, wo die russlanddeutsche Klientel, die dort lebt, ihre Träume spinnt, platzen sieht und im besten Falle immer wieder neu formuliert. Ich-Erzählerin ist die hochbegabte Sascha, ein Mathematik-As, das raus will. Eine Frau will nach oben. Das Energiebündel, das vom Anfang bis zum Schluss konsequent im Tempo heute Siebzehnjähriger draufloserzählt, präsentiert sich niemals gekünstelt, echt und ehrlich. Sie erzählt von ihrer Familie, einem Verbrechen und einem heiklen Dreiecksverhältnis in einem frischen Ton, der sofort gefangen nimmt.
Dialoge beherrschen den Text in radikaler Weise. Ein großer Lauschangriff auf eine Lebenswelt, die urkomisch und im nächsten Moment beklemmend sein kann. Lakonie und Schönheit der Sprache machen aus SCHERBENPARK dabei mehr als einen gelungenen Roman übers Erwachsenwerden. Es ist ein ziemlich sicherer Wechsel auf eine große literarische Zukunft. Die Seismografen der Großstädte haben das registriert. Nach ihrem Auftritt in Bad Kissingen zieht es Alina Bronsky weiter nach Erlangen (Poeten-Fest), nach Hamburg (Star-Club) und in die Hauptstadt Berlin (Kulturbrauerei).
Alina Bronsky liest aus SCHERBENPARK am Montag, 25. Mai 2009 im Gymnasium Bad Kissingen. Beginn der Lesung ist um 19 Uhr. Die Veranstaltung wird gemeinsam von KKKK Bad Kissingen und Jack-Steinberger-Gymnasium Bad Kissingen veranstaltet. Abendkasse.
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| Die stolzen Preisträger mit dem Schulleiter OStD Frank Kubitza sowie den Betreuungslehrern Dr. Michael Peter und Martin Warmuth |
Nachdem vor einigen Wochen die freudige Nachricht kam, dass das Bad Kissinger Gymnasium 64 Landessiege bei der 56. Auflage des Europäischen Wettbewerbs erringen konnte, kam nun das Ergebnis, dass genau die Hälfte davon eine Bundesurkunde erhält. Besonders erwähnenswert sind die wertvollen Sachpreise für einige Schüler. So konnte Daniel Besendorf aus der K13 mit der Gestaltung einer Rede zur Europawahl eine Reise zum Sitz des Europäischen Parlaments nach Straßburg gewinnen.
Melissa Beck aus der 9a überzeugte die Jury mit einer Bewerbungsschrift für Bad Kissingen als Kulturhauptstadt Europas. Als Anerkennung erhielt sie den Brockhaus Politik.
Doch auch im bildnerischen Bereich waren die jungen Gymnasiasten unter der Anleitung ihrer Kunstlehrerin Petra Götz recht einfallsreich. Beispielsweise fertigte Pia Weilbach aus der 5c ein Bild an, auf dem zu sehen ist, wie sich der Klimawandel in Europa bemerkbar macht und was die Menschen dagegen tun können. Angesichts der letzten Meldungen über den wärmsten Monat seit 170 Jahren ein hochaktuelles Thema.
Des Weiteren durften sich die Schüler noch über DVDs und Armbanduhren mit dem Logo des Wettbewerbs freuen.
Bleibt zu hoffen, dass die Auseinandersetzung mit der anspruchsvollen Thematik bei den Schülern auch langfristig wirkt und sie als Erwachsene ihren Beitrag zur Weiterentwicklung Europas leisten.
OStD Frank Kubitza betonte bei der Übergabe der Preise die Bedeutung der offenen Grenzen für die Exportnation Deutschland.
Folgende Schülerinnen und Schüler erzielten einen Bundessieg:
Linda Crivaro, Steffi Crivaro, Dominik Gränz, Lara Junghanns, Hannah Rottenberger, , Laura Wolf, Carina Staudt, Anne Sauer, Maria Geis, Pauline Feichtinger, Barbara Pichler, Irina Günther, Anja Beck, Irina Roo, Sabrina Willacker, Maike Hartmann, Franziska Gabel, Franziska Martens, Maria Krebs, Julia Borst, Mara Schottdorf, Maria-Anna Schüssel, Lorena Bickert, Laura Röttinger, Wassilij Beskorovajnov, Anna-Maria Brandl, Selina Schreiber, Laura Zehe, Pia Weilbach, Steffi Crivaro, Daniel Besendorf, Magdlena Leirich, Melissa Beck
Einer langjährigen Tradition folgend reiste auch in diesem Jahr wieder eine Gruppe von Schüler/innen des Gymnasiums und der Realschule Bad Kissingen in der Woche vor den Osterferien in die Kissinger Partnerstadt Massa, betreut von Albrecht Back, Maria Seitz, Klaus Krieg und Yvonne Nicolai.
2010 : 50 Jahre Städtepartnerschaft mit Massa
Im kommenden Jahr feiert die Stadt Bad Kissingen mit der Stadt Massa das 50-jährige Bestehen der Partnerschaft. In Verbindung mit dem Jack-Steinberger-Gymnasium und dem Partnerschaftskomitee, das auch immer wieder den Schüleraustausch mit unterstützt, werden ehemalige Teilnehmer gesucht, die Fotos aus der Zeit ihres Austausches für eine Dia-Show zur Verfügung stellen. Sie werden gebeten mit Herrn Back über das Sekretariat des Gymnasiums Kontakt aufzunehmen.
Information des Direktorats: Anmeldung und Aufnahme
Die
Anmeldung für die Aufnahme in die 5. Jahrgangsstufe zum Schuljahr
2009/2010 muss durch die Erziehungsberechtigten in der Zeit vom
Montag,
11. Mai bis Freitag, 15. Mai 2009
erfolgen.
Spätere Anmeldungen können in der Regel nicht mehr berücksichtigt
werden.
Das
Sekretariat des Gymnasiums nimmt die Anmeldungen zu folgenden Zeiten
entgegen:
Montag
bis Freitag jeweils 8.00 - 12.00 Uhr
und
Montag bis Donnerstag 13.00 - 16.00 Uhr
Mitzubringen
sind:
- Übertrittszeugnis
- Geburtsurkunde
oder Stammbuch (nur zur Einsichtnahme)
Der
dreitägige Probeunterricht findet am 25., 26. und 27. Mai 2009 in
den Fächern
Deutsch
(Aufsatz, Diktat, Grammatik, Textverständnis) und
Mathematik
( Formales Rechnen, Lösen von Sachaufgaben, Geometrie) statt.
Die
Aufgabenerstellung erfolgt bayernweit.
Die
Anforderungen im Probeunterricht richten sich nach den Lehrplänen
der
Grundschule (Jgst. 4)
bzw.
Hauptschule (Jgst. 5).
„HYPHKA- Ideen für Europa“, so lautete das Motto des diesjährigen Europäischen Wettbewerbs. Die Namensgebung geht zurück auf den Ausspruch des Archimedes (287-212 v. Chr.), der einst den Goldgehalt der Krone des Herrschers Hieron II. prüfen sollte, ohne sie jedoch zu beschädigen. Um die gestellte Aufgabe zu lösen, tauchte er einmal die Krone und dann einen Goldbarren, der genauso viel wog wie die Krone, in einen vollen Wasserbehälter und maß die Menge des überlaufenden Wassers. Die Krone verdrängte mehr Wasser als der Goldbarren. Dadurch war bewiesen, dass die Krone ein kleineres spezifisches Gewicht hatte und daher nicht ganz aus Gold gefertigt war.
Archimedes soll das Auftriebsprinzip durch einen Geistesblitz beim Baden entdeckt haben, als aus dem randvollen Wasserbehälter plötzlich jene Wassermenge auslief, die er beim Hineinsteigen ins Bad mit seinem Körpervolumen verdrängte. Vor Freude glücklich über seine Entdeckung, rief er „HYPHKA„. (sprich Heureka, altgriechisch: εύρηκα, „Ich hab’s gefunden!“)
Auch die Schüler des Jack-Steinberger-Gymnasiums hatten einige Geistesblitze bei ihren Arbeiten für den Wettbewerb, denn sie konnten die stattliche Zahl von 64 Landessiegen einheimsen. Etliche Arbeiten wurden an die Bundesjury weitergeleitet, sodass hierzu in Kürze auch noch positive Nachrichten zu erwarten sind.
Die jungen Gymnasiasten mussten beispielsweise einen Flyer, ein Plakat, eine Homepage oder einen Werbespot für die Kampagne „Europäische Jugend 2009-kreativ und innovativ durch Bildung“ entwerfen. Darin sollte der Bildung eine zentrale Rolle für die Zukunft Europas zugestanden werden. Eine weitere Aufgabe bestand darin, für die Europawahl im Juni dieses Jahres eine Rede zu konzipieren, die zur Wahlteilnahme motiviert.
Folgende Schülerinnen und Schüler waren siegreich:
Katharina Wehner, Stefanie Emmert, Felix Wick, Joshua Grau, Marlene Frank, Julian Nitsche, Julius Schmück, Katharina Karch, Raphael Zänglein, Benedikt Markert, Fabian Wirth, Johannes Keller, Lea Christoph, Kathrin Albert, Celin Blaha, Lukas Bühner, Nadine Edelmann, Elisabeth Edelmann, Melissa Beck, Carina Staudt, Anne Sauer, Maria Geis, Pauline Feichtinger, Barbara Pichler, Irina Günther, Anja Beck, Irina Roo, Sabrina Willacker, Maike Hartmann, Franziska Gabel, Franziska Martens, Maria Krebs, Daniel Besendorf, Julia Borst, Mara Schottdorf, Maria-Anna Schüssel, Magdalena Leirich, Lorena Bickert, Laura Röttinger, Katharina Hippler, Lisa Amrhein, Jakob Weilbach, Barbara Stumpf, Selina Schmitt, Alexandra Lehnert, Lisa Frank, Steven Eck, Anica Berg, Mona Frank, Hannah Pansi, Sarah Vorndran, Benedikt Hehn, Lisa-Marie Jannocha, Vincent Przybilla, Anna-Maria Brandl, Linda Crivaro, Steffi Crivaro, Dominik Gräz, Lara Junghanns, Hannah Rottenberger, Selina Schreiber, Pia Weilbach, Laura Wolf, Laura Zehe
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| Das Bild zeigt einen Großteil der Preisträger mit ihren betreuenden Lehrkräften: Birgit Dürr, Wolfgang Hofmann, Petra Götz, Dr. Michael Peter und Martin Warmuth sowie dem Schulleiter des JSG, OStD Frank Kubitza. |
Wir sind zu Besuch an unserer Partnerschule in Vernon. Wie jedes Jahr gibt es wieder tagesaktuelle Berichte der Frankreichfahrer. Lest mehr unter dem Link
Die Geschwister Martin Schuhmann (Klasse 8c) und Anna Schuhmann (Klasse 10b) haben an der 2. Runde des Landeswettbewerbs Mathematik Bayern 2008/2009 teilgenommen. Martin verfehlte knapp den Landessieg, Anna wurde Landessiegerin. Zu diesem großartigen Erfolg gratuliert ihr der Leiter des Jack-Steinberger-Gymnasiums Bad Kissingen OStD F. Kubitza und überreicht ihr eine Urkunde des Kultusministeriums. Anna darf als Anerkennung an einem 3-tägigen Seminar der Universität Würzburg teilnehmen.
Kommenden Dienstag, 31.3.09, bietet die Übertrittslotsin am JSG Bad Kissingen, Frau Keller, einen Eltern-Workshop zur Entdeckung individueller Lernwege des Kindes an. Frau Keller ist die Kooperationsbeauftragte zwischen Grundschulen und Gymnasium. Sie ist Grundschullehrerin. Der Abend beginnt um 19.30 Uhr und dauert bis ca. 21.30 Uhr. Ort der Veranstaltung ist die Aula. Dieser Elternabend richtet sich spezifisch an die Eltern der 6. Klassen. Im Mittelpunkt stehen Strategien des „Lernen lernen“.
Kommenden Montag, 30. März 2009, findet der Infoabend für die künftigen 5. Klassen am Jack-Steinberger-Gymnasium statt. Alle Eltern und Schulkinder der 4. Klassen, die sich für die Schule, ihr Angebot, ihre Veranstaltungsvielfalt interessieren, sind herzlich eingeladen. Beginn ist um 19 Uhr in der Aula. Neben einem Überblick über das Selbstverständnis der Seminarschule, ihre Schulzweige und Sprachenangebote, den Schulleiter Frank Kubitza geben wird, kommt auch das recht breite Feld der spezifischen Angebote am größten Landkreisgymnasium nicht zu kurz. So gibt Frau Ahnert einen Einblick in die Auslandskontakte der Schule. Dr. Heil-Franke stellt den Elternbeirat vor, die Instrumente zur Unterstützung bei Schulproblemen werden thematisiert. Ein kleines Potpourri an Musikdarbietungen wird jeweils Verbindungen zwischen den Programmpunkten schaffen. Am Ende führen Vertreter der Schulleitung und die Seminarlehrerin Frau Hefner interessierte Gruppen durchs Schulhaus.
Präsentation Zweigwahl NTG Download
Präsentation Zweigwahl WSG Download und Link auf die entsprechenden Unterseiten der Sozialkunde (Link)
(17.03.09) In den frühen Abendstunden waren zwei Planeten zu beobachten. Venus, die im Westen, der Sonne folgend untergeht, und Saturn im Osten, der die ganze Nacht sichtbar ist.(Link)
mehr
(10.03.09) Die zehn Schülerinnen und Schüler des Schüler-Management-Team (SMT) vom Jack-Steinberger-Gymnasium führten in den letzten Wochen einen Allgemeinwissenstest an der Anton-Kliegl-Hauptschule, an der Staatl. Realschule Bad Kissingen und dem Jack-Steinberger-Gymnasium durch. Sie stellten auf 21 Seiten 126 Fragen aus dem Einbürgerungstest.
Wer muss den Einbürgerungstest ablegen? Wer die deutsche Staatsangehörigkeit beantragt muss unter anderem staatsbürgerliche Kenntnisse nachweisen. Dazu werden ihm 310 Fragen zum deutschen Staat gestellt. Davon sind 300 allgemeine Fragen und 10 landesbezogene Fragen, die nur für das jeweilige Bundesland zu beantworten sind. Pro Frage stehen einem 4 Antwortmöglichkeiten zur Verfügung von denen aber nur eine korrekt ist. Wer 55% der Fragen richtig beantwortet, hat bestanden.
Die 132 Schülerinnen und Schüler der drei weiterführenden Schulen beantworteten problemlos in 45 Minuten die 126 speziell ausgewählten Fragen aus dem Einbürgerungstest. Dank der Offenheit der Lehrer konnte das SMT trotz des überfüllten Lehrplans den Test in 5 Klassen durchführen. Zwei 10. Klassen des JSG, zwei 10. Klassen der Realschule und eine 10. Klasse der Hauptschule nahmen teil.
Nachdem die Tests ausgefüllt worden waren, begann die Hauptarbeit für das SMT: das Verbessern, das Auswerten und das Erstellen einer Statistik. Wie die einzelnen Schulen im Durchschnitt abgeschnitten haben, können Sie aus dem folgenden Diagramm (Link!) entnehmen. Dank des Engagements des SMT konnte herausgefunden werden, wie viel Wissen die Schülerinnen und Schüler zu den einzelnen Themen vorweisen. Denn sollte nicht jeder deutsche Staatsbürger den Test bestehen?! Unter diesem Motto hat das Schüler-Management-Team das Projekt erfolgreich durchgeführt.
Julia Hoßfeld/Alina Kosmützky 10. Klasse
Das Jack-Steinberger-Gymnasium Bad Kissingen lädt am 11. März und am 17. März 2009 zu thematischen Elternabenden ein.
Am 11.3. werden die Fachbetreuer für Latein und Französisch, Herr Bohrer und Herr Bohl, über die Wahl der 2. Fremdsprache, die in der 6. Jahrgangsstufe begonnen wird, informieren. Der Abend richtet sich an die Schüler der 5. Klassen und ihre Eltern. Beginn der Veranstaltung: 19 Uhr.
Am 17.3. informieren Manuela Behrens-Fuchs, die am JSG Spanischunterricht erteilt, und die Kollegstufenbetreuer, Herr Hein und Herr Schreier, über die Wahl der spät beginnenden Fremdsprache. Dieser Elternabend ist für die Schüler der 9. Klasse und ihre Eltern gedacht. Beginn ist wieder um 19 Uhr.
(05.03.09) Es freut mich, dass am JSG Bad Kissingen am 16.3. um 19 Uhr 30 eine ganz besondere Lesung stattfindet. Silvia Hable, die 2002 an dieser Schule ihr Abitur baute, hat mit "Augen zu gilt nicht!" einen großen Sachbuchwurf gelandet und wird unter den Fittichen der DVA (Deutsche Verlagsanstalt) ein prominentes Gesicht der Leipziger Buchmesse 2009 werden. Sie stellt ihr Buch neben Leipzig/Berlin u.a. auch in Bad Kissingen vor.
Die Lesung mit Gespräch beginnt um 19 Uhr 30 im Roten Salon (Mensa). Ein Eintritt von 5 Euro (ermäßigt 3 Euro) wird erhoben. Ein Büchertisch ist vorhanden.
Heute Abend (5.3.) und am morgigen Freitag (6.3.) hebt sich in der Aula des Jack-Steinberger-Gymnasium jeweils um 19 Uhr der Vorhang für Georg Büchners Komödie ‚Leonce und Lena’ um das Liebespaar, das voreinander davonläuft, um sich nach echter Lustspielart, aber mit Büchners ganz eigener Pointe am Ende doch zu finden. Der Grundkurs Dramatisches Gestalten und die Theatergruppe unter Leitung von Gerhild Ahnert haben das Stück mit viel hintersinniger Komik als ihre Jahresarbeit einstudiert und wollen das Ergebnis dieser intensiven Arbeit nun der Öffentlichkeit vorstellen.
Gespielt wird im Bühnenbild, das Kunsterzieher Rolf Dotzauer angefertigt hat, die Live-Musik liefern ebenfalls zwei Oberstufenschüler der Schule, Nicolas Lahovnik (Saxophon) und Florian Kirchner (Klavier). Der Eintritt ist frei; allerdings ist die Truppe auf ein spendenfreudiges Publikum angewiesen, um ihre aufwändigen Produktionen zu finanzieren.
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| Bühne frei für zwei Nichtstuer, die sich nicht gesucht, aber gefunden haben: Prinz Leonce, verwöhnt, melancholisch bis depressiv und ganz schön arrogant, bis ihn die Liebe davon kuriert (rechts: Kilian Brath), und der oberste Experte im Müßiggang, sein mit Hingabe arbeitsloser Gefährte und Diener Valerio (Alexander Bleistein), haben sich auf den Weg nach Italien gemacht, weil Leonce weder die ihm vom Staatsrat ausgesuchte Prinzessin Lena heiraten, noch die Krone über das Königreich Popo von seinem amtsmüden Vater übernehmen will.
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(2.03.09) Download pdf
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| Leonce (Kilian Brath) und Lena (Greta Schlereth) haben sich gefunden und mit der Krone wird sich der frisch gebackene König Leonce von Popo auch noch abfinden. Die Proben zur Aufführung von Büchners Komödie ‚Leonce und Lena’ am Jack-Steinberger-Gymnasium für die Aufführungen am 5. und 6. März gehen in die Endrunde.
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"Ich bin noch Jungfrau in der Arbeit", verkündet der Nichtstuer und Narr Valerio stolz in Georg Büchners Komödie 'Leonce und Lena'. Und er bringt es weit damit. Denn in dessen Finale ist er der frisch ernannte Staatsminister Valerio, verkündet per Dekret die Faulheit als einzig wahre Daseinsform und bestimmt "dass, wer sich krank arbeitet, kriminalistisch strafbar ist". Wer allerdings Büchners Komödie, die einzige in der deutschen Literatur, die sich mit Shakespeares raffinierten Sprach- und Handlungsgebilden messen kann, auf die Bühne bringen will, muss hart daran arbeiten, dass sie leicht und fröhlich wird und die vielen ernsten, philosophischen und psychologischen Einsichten Büchners sie nicht allzu sehr auf den Boden deutschen Sinnierens herabziehen. Er muss die romantische Komödienhandlung um Prinz Leonce und Prinzessin Lena, die sich heiraten sollen, davor davonlaufen und sich am Ende natürlich doch kriegen, genauso eindrucksvoll zu gestalten versuchen wie Lenas Verzweiflung über ihre arrangierte Heirat oder Leonces Selbstmordversuch in einer dazu perfekt geeigneten Sommernacht. Am Jack-Steinberger-Gymnasium Bad Kissingen glaubt die Theatergruppe der Mittel- und Oberstufe und der Grundkurs Dramatisches Gestalten das geschafft zu haben.
Die Schülerinnen und Schüler haben sich am Anfang des Schuljahres für die Erarbeitung dieses letzten Werkes des schon mit 23 Jahren an Typhus gestorbenen Allround-Genies Georg Büchner entschieden. In diesem Alter - nur mal 5 bis 6 Jahre älter als die meisten Spieler der Truppe - war der schon Emigrant aufgrund umstürzlerischer Flugblätter gegen Fürstenwillkür in Hessen, Doktor der Medizin nach seinem Studium in Straßburg und gerade zum Honorar-Professor an der Universität in Zürich ernannt worden, wo er soeben seine Antrittsvorlesung über das Nervensystem der Barben gehalten hatte. Und er hatte drei wesentliche Dramen der deutschen Literatur des Realismus (Dantons Tod, Woyzeck, Leonce und Lena) und die erste moderne Erzählung der deutschen Literatur (Lenz) etwa 100 Jahre vor Beginn der Moderne geschrieben.
Unter Leitung von Studiendirektorin Gerhild Ahnert haben die Kissinger Schüler ihre Version von Büchners 1836 entstandener Komödie erarbeitet und möchten das Ergebnis ihrer ebenso lustvollen wie arbeitsreichen Probenarbeit am Donnerstag, 5. und Freitag, 6. März 2009 jeweils um 19 Uhr in der Aula des JSG der Öffentlichkeit vorführen.
Unterstützt werden sie dabei von zwei Musikern aus den Reihen der Schüler des JSG: Nicolas Lahovnik (Saxophon) und Florian Kirchner (Klavier) sorgen für die richtige Stimmung in dieser Komödie, kommentieren Büchners Spott über fleißige Bürger und trottelige Herrscher, über höfische Rituale und fürstliche Hobby-Philosophen, über Melancholie und Depression als Folge von Nichtstun mit Improvisationen und eigenen Arrangements. Rolf Dotzauer, Kunsterzieher am JSG, hat mit seinen Schülern und Caroline Brzezinski aus der Theatergruppe für die Herstellung des Bühnenbildes gesorgt.
Der Eintritt ist frei, doch ist die rührige Truppe zur Durchführung ihrer aufwändigen Projekte auf die Spenden der Besucher angewiesen.
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