Hochkarätiger Besuch am Nachmittag des 23. April 2026 am JSG: Mit Heribert Lenz war eine Hälfte des deutschlandweit bekannten Karikaturistenduos Greser & Lenz zu Gast an unserer Schule. Während sein Partner Achim Greser leider erkrankt war, gab Herr Lenz dem W-Seminar Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte – die Karikatur als historische Quelle (Frau Fronczek) und dem Leistungsfach Geschichte der 12. Jahrgangsstufe (Frau Seubert) einen Einblick in seine Arbeit, in der tagesaktuelle Politik auf die spitze Feder eines Künstlers trifft.

Montagmorgen, 8 Uhr, Treffpunkt am Parkplatz am Kino anstatt im Klassenzimmer, so lässt es sich in die Woche starten, da waren sich alle einig. Teilweise müde, teilweise aufgeregt oder auch ein bisschen nervös starteten wir pünktlich auf unsere Klassenfahrt ins Schullandheim nach Oberelsbach.

Zwei Mitglieder der Bibliotheks-Arbeitsgemeinschaft lasen in der Mittagspause aus verschiedenen Kinder- und Jugendbüchern vor: die Zuhörer aus der OGS hörten von Katja Nesteruk (5d) ein Kapitel aus Christine Nöstlingers „Austauschkind“ über einen etwas merkwürdigen Austauschschüler, der in seiner Gastfamilie in Wien auffällt. Besonders hervorzuheben ist, dass Katja erst seit dreieinhalb Jahren Deutsch lernt und mutig die Herausforderung des Vorlesens vor einer Gruppe von Zuhörern annahm.

„Die können gut singen, und das ist ein besonderer Moment, solange diese musikalischen Kinder noch an der Schule sind“, sagte Herr Hümpfner, der Musiklehrer.
„Das ist aber auch eine besonders motivierte Klasse“, sagte Frau Weilbach, die Theaterlehrerin.
„Da machen wir mit“, sagten die vielen tollen Musikerinnen und Musiker des Musicalorchesters.
„Da habe ich schon eine Idee“, sagte Herr Jauernig, der Kunstlehrer.
„Wollt ihr gleich etwas Großes wagen?“, fragten die Lehrkräfte und die Klasse 5d war sofort begeistert dabei.
Also machten sich alle zusammen auf ins Abenteuer Kindermusical.

Am 27. März 2026 ging es für uns in der Q12 zu einem Psychologie-Austausch in die Fachklinik Schloss Eichelsdorf.
Schon am Anfang wurde klar: Diese Klinik ist besonders. Hier sind nämlich nicht Ärzte die Chefs, sondern Psychologen. Geleitet wird die Klinik von Robert Soto Löwenthal, der uns einen Einblick in die Arbeit den Klinikalltag gegeben hat.
Am spannendsten war aber etwas anderes: Drei Klienten haben uns selbst durch die Klinik geführt. Sie haben offen über ihre Vergangenheit, ihre Probleme und ihren Weg in die Therapie gesprochen. Das war ehrlich gesagt ziemlich beeindruckend und bewegend. Dabei haben wir gelernt, dass sich eigentlich niemand Hilfe holt, ohne vorher selbst versucht zu haben, aufzuhören.










