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Alle Schüler sind zur „pünktlichen und regelmäßigen Teilnahme am Unterricht und an den sonstigen verbindlichen Schulveranstaltungen“ verpflichtet.

„Ist ein Schüler aus zwingenden Gründen verhindert“ (z.B. Erkrankung), so ist die Schule „unverzüglich unter Angabe des Grundes schriftlich zu verständigen“ (§ 37 GSO).

 

In der Praxis ergeben sich 3 mögliche Fälle von Schulversäumnissen:

  1. Erkrankung oder Verhinderung aus zwingendem Grund für einen oder mehrere Schultage,
  2. Befreiung im Laufe eines Schultages wegen plötzlicher Erkrankung oder aus   sonstigem wichtigen Anlass, (z.B. Arztbesuch)
  3. Beurlaubung in vorhersehbaren, "dringenden Ausnahmefällen" (z.B.  Musterung, Führerscheinprüfung)  (§ 37 GSO).

 

zu 1.: Im Falle einer Erkrankung vor Schulbeginn werden die Erziehungsberechtigten verpflichtend gebeten, das Sekretariat der Schule bis spätestens 8:00 Uhr fernmündlich zu informieren.

(Telefon 0971/7214-0; FAX 0971/721499; bis 7.30 Uhr Anrufbeantworter)

Eine schriftliche Entschuldigung muss (auch nach einer vorherigen telefonischen Entschuldigung) im Sekretariat abgegeben werden oder spätestens innerhalb von 2 Tagen (den 1. Tag eingeschlossen) nachgereicht werden.

Bei Erkrankung von mehr als 3 Unterrichtstagen ist bei Wiederbesuch der Schule eine Mitteilung über die Dauer der Krankheit vorzulegen.

Dauert die Erkrankung mehr als 10 Unterrichtstage, ist die Vorlage eines ärztlichen Attests nötig. Die Lehrkräfte und Klassenheftführer überprüfen die Anwesenheit und teilen dem Sekretariat die abwesenden Schüler schriftlich mit. Wenn Sie den Grund der Abwesenheit wissen, melden Sie das ebenfalls. Liegt keine Entschuldigung vor, ist die Schulleitung aus Gründen der Sorge für das Wohl der Schüler verpflichtet die Erziehungsberechtigten telefonisch zu verständigen und nach dem Verbleib der Kinder zu fragen. (Die Eltern sollten darauf achten, dass dem Sekretariat die aktuellen Telefon-/ Handynummern vorliegen.)

zu 2.: Wird eine Befreiung im Laufe des Tages bei plötzlich auftretender Krankheit oder sonstigen Anlässen (z.B. Arzttermin) benötigt, so wird zunächst im Sekretariat das entsprechende Formular ausgedruckt und damit die Befreiung registriert.  Anschließend ist die Befreiung dem Lehrer der laufenden oder – während der Pausen – der folgenden Unterrichtsstunde zur Unterschrift vorzulegen.

Die Befreiung ist anschließend einem Mitglied der Schulleitung vorzulegen und wird von diesem durch Unterschrift genehmigt. Falls die Befreiung nicht genehmigt wird, kann der Befreiungsvordruck wieder abgegeben und der Eintrag gelöscht werden.

Noch nicht volljährige Schülerinnen/Schüler müssen die Befreiung vom Unterricht zu Hause vorlegen und von einem Erziehungsberechtigten, bei Arztbesuch vom Arzt (auch volljährige Schüler) unterschreiben lassen.

Bei einer Befreiung vom Sportunterricht, die lediglich die aktive Teilnahme verhindert, muss der Schüler mit den Sportlehrern bezüglich einer "passiven" Teilnahme (Anwesenheit) Rücksprache nehmen.

zu 3.: Beurlaubungen (Formulare werden in Sekretariat ausgedruckt) sollen bei der Schulleitung so rechtzeitig schriftlich beantragt werden (in der Regel mindestens 3 Tage vorher), dass für die Genehmigung oder Ablehnung erforderliche Nachfragen möglich sind. Beurlaubungen werden nur in begründeten Ausnahmefällen gegeben. Beurlaubungen für Familienfeiern während der Schulwoche werden  nicht gegeben. Wir bitten Familienfeiern auf das Wochenende zu legen, wenn Schüler daran teilnehmen sollen.

In jedem Falle ist der versäumte Unterrichtsstoff spätestens bis zur übernächsten Stunde nachzuholen.

 

Die jeweilige Entschuldigung bzw. Befreiung wird im Absenzenordner  eingetragen und muss dort aufbewahrt werden. Dem Klassenleiter soll dieser regelmäßig zur Kontrolle vorgelegt werden.

Die Absenzenordnerführer sind dazu verpflichtet, den Ordner in einem ordentlichen Zustand zu halten und jedes Versäumnis gewissenhaft einzutragen. Der Ordner ist zuverlässig täglich nach Unterrichtsschluss im Hängeschrank im Sekretariat abzulegen. Der Stufenbetreuer überprüft die gewissenhafte Führung der Ordner in unregelmäßigen Abständen.

 

Versäumnis von Schulaufgaben oder Kurzarbeiten:

Versäumt ein Schüler einen angekündigten Leistungsnachweis (Schulaufgaben, Kurzarbeit oder Referat), so sollte der betroffene Lehrer vorher fernmündlich über das Sekretariat oder persönlich informiert werden. Für die schriftliche Entschuldigung gilt die o.g. Regelung (siehe zu 1). "Häufen sich krankheitsbedingte Schulversäumnisse oder bestehen an der Erkrankung Zweifel, kann die Schule die Vorlage eines ärztlichen oder schulärztlichen Zeugnisses verlangen." (§ 37 GSO)

Wird eine anerkennbare Entschuldigung nicht fristgemäß vorgelegt (siehe oben: zu 1), so gilt das Fernbleiben als unentschuldigt und der Leistungsnachweis wird mit Note 6 bewertet.

Bei ausreichender Entschuldigung erhält der Schüler einen Nachtermin (§ 59 GSO). Hat er nur am Tag der Schulaufgabe oder Kurzarbeit gefehlt, kann der Nachtermin bereits auf den Tag nach der Rückkehr festgesetzt werden. (Regelung bezüglich Ersatzprüfung siehe § 59 GSO); Stegreifaufgaben werden nicht angekündigt und deshalb auch nicht nachgeschrieben.