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Europatag am JSG

Europa sieht sich in der aktuellen Situation vielen Herausforderungen gegenüber, die meist ein negatives Image haben, sei es der Brexit, die immer noch nicht ausgestandene Finanzkrise oder die Positionierung gegenüber den USA.

Leider werden dabei die Errungenschaften übersehen, die uns Europa im täglichen Leben bietet. Allen voran ein Leben in Frieden, Freiheit und Wohlstand.

Um diese Annehmlichkeit wieder ins Bewusstsein zu rufen und auch um zu sehen, was Europa für die Schüler des JSG im alltäglichen Leben bedeutet, fand eine Diskussionsrunde am Jack-Steinberger-Gymnasium statt.

Da es um die alltäglichen Erfahrungen ging, wurde als Thema nicht die „große“ Politik“ gewählt, sondern das Thema „Städtepartnerschaft und Schüleraustausch – gelebte europäische Zusammenarbeit vor Ort“.

Sozialkundeschüler der Q11 am JSG konnten sich auf kompetente Gesprächspartner freuen. Neben Herrn Oberbürgermeister Blankenburg, war die Präsidentin des Städtepartnerschaftskomitees, Maren Schmitt anwesend. Glücklicherweise konnte mit Alexandra Cade auch eine Lehrkraft aus der französischen Partnerschule des JSG in Vernon teilnehmen.

2017 Europatag 2Frau Cade eröffnete den Schülern etliche Möglichkeiten für einen günstigen Aufenthalt im europäischen Ausland. Sei es ein Sprachaustausch, ein soziales europäisches Jahr oder der Besuch politischer Institutionen, zum Beispiel in Straßburg. Anschließend zeigte sie den Schülern die vielen Vorteile eines Aufenthalts im Ausland auf.

Den vielen Beispielen schloss sich Maren Schmitt an und signalisierte finanzielle Unterstützung durch das Städtepartnerschaftskomitee bei der Durchführung solcher Aktionen.

Oberbürgermeister Kay Blankenburg vermittelte den Schülern sehr authentisch, welche Bedeutung Städtepartnerschaften für Europa haben können. „Städtepartnerschaften sind die beste Schutzimpfung gegen Kriege und Auseinandersetzungen“. Leider wird dies mittlerweile als zu selbstverständlich angenommen. Mit Blick auf die Schüler meinte er noch, dass Europa zu wichtig sei, als dass man es den Politikern überlassen könne. Mit dieser Aufforderung an die Schüler, selbst Europa und damit ihre Zukunft mitzugestalten, endete ein informativer Nachmittag mit heißen, südeuropäischen Temperaturen.