2018 SaalburgUm dieser Frage auf den Grund zu gehen, unternahmen die sechsten Klassen am 17. Juli 2018 im Rahmen des Geschichts- und Lateinunterrichts eine Zeitreise in die römische Vergangenheit. Ziel der Exkursion war das Römerkastell Saalburg nahe Bad Homburg im Taunus, das ursprünglich aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. stammt und unter Kaiser Wilhelm II. wiederaufgebaut wurde.

Vor Ort erhielten alle drei Klassen eine Führung durch das Kastell, die ihnen einen Einblick in das Alltagsleben der bis zu 600 Soldaten und der zivilen Bevölkerung vermittelte. Beeindruckt waren die Schüler von der Kommandantur (Principia) mit dem Fahnenheiligtum, aber auch von den Mannschaftsbaracken (Centuriae), in denen sich je acht Soldaten einen Raum teilen mussten. Im Ausstellungsraum, dem Horreum, konnte man viele Originalfunde der Saalburg bestaunen. Zudem erkundeten die Schüler bei einer Rallye in Kleingruppen das Militärlager und seine Geschichte auf eigene Faust.

Als weiteren Programmpunkt unternahmen die Sechstklässler einen Spaziergang um die Saalburg herum, der von den Studienreferendaren des Geschichtsseminars vorbereitet und angeleitet wurde.  Hierbei erkundeten sie ein Teilstück des rekonstruierten Limes und erhielten Einblicke in das zivile Leben rund um das Kastell.

Ein weiteres Highlight auf ihrer Zeitreise in die römische Antike war die Taberna, in der man sich neben „normalen“ Speisen auch einen Imbiss nach original römischem Rezept schmecken lassen konnte.