« Bon appétit ! » und « Mmh, c‘est trop bon ! » konnte man kürzlich aus einem unserer Klassenzimmer hören.
Zum Abschluss der unité « Fou de cuisine! » (Verrückt nach Kochen) hatten die Französischschülerinnen und -schüler der Klasse 7b zusammen mit ihrer Lehrerin Kerstin Merz ein Buffet zusammengestellt, das sich sehen (und schmecken) lassen konnte!

Tags zuvor hatten die Kinder zumeist zu zweit eine französische Spezialität zubereitet, die am Folgetag im Klassenzimmer serviert und verkostet wurde. In den heimischen Küchen wurde also fleißig gerührt, geknetet, gebacken und verziert und dabei ganz nebenbei ganz schön viel gelernt.
Am Tag des großen Schlemmens wurde im Klassenzimmer eine lange Tafel eingedeckt und das Buffet bestückt. Die Dekoration in den französischen Nationalfarben Blau, Weiß und Rot sorgte für die passende Atmosphäre.

Auf dem Menu standen Gâteau au chocolat (Schokoladenkuchen), Tarte aux pommes (Apfelkuchen), Tarte au citron (Zitronenkuchen), Saucisson au chocolat (Schokoladenwurst, ja, das gibt es wirklich !), Galette des rois (Dreikönigskuchen), Macarons, Mousse au chocolat und, um den Zuckerschock ein klein wenig abzufedern, eine vegetarische Quiche sowie Croissants und Baguette mit zweierlei Käse.


Zu Trinken gab es den Klassiker Orangina, die französische Orangenlimonade in der charakteristischen bauchigen Flasche.
Bevor jedoch das Buffet eröffnet wurde, stellten alle ihre Gerichte kurz vor und erzählten von deren Zubereitung. Dabei kamen auch ein paar kleinere Küchenpannen ans Licht. Aber egal, die gehören auch dazu, und am Ende zählt nur das Ergebnis. Und das konnte sich nicht nur sehen, sondern, wie sich später herausstellte, auchwirklich schmecken lassen.
Der Dreikönigskuchen wurde als erstes verkostet, denn das Essen dieses Gebäcks, das nicht nur im Januar, sondern auch im Juli ziemlich lecker schmeckt, folgt einem ganz bestimmten Ritual. Die jüngste Person im Raum wird unter dem Tisch platziert und bestimmt, welches Kuchenstück für wen bestimmt ist. Die Person, die in ihrem Stück etwas Eingebackenes (eine kleine Porzellanfigur, eine Bohne, Mandel oder Nuss) findet, wird zur Königin bzw. zum König gekrönt. An diesem Tag war das Glück auf der Seite von Frau Merz, die die goldene Krone mit großer Freude entgegennahm. ;-)
Bleibt zu hoffen, dass die eine oder andere französische Spezialität von jetzt an den heimischen Speiseplan ergänzt und die Familien und Freunde ihre Freude daran haben. In diesem Sinne: Bon appétit!