JSG spendet 2.420 Euro für zwei karitative Projekte

Immer wieder ist zu hören, dass die Schere zwischen den Armen und Reichen in Deutschland und der ganzen Welt immer weiter auseinander geht. Im Sinne eines verantwortlichen Lebens in christlicher Perspektive ist es daher wichtig, seinen Beitrag zur Unterstützung der Armen und Bedürftigen zu leisten. Dies tat auch dieses Jahr das JSG und unterstützte mit insgesamt 2.420 Euro Schwester Karoline in Santiago de Chile und ehemalige KZ-Häftlinge in Polen.

Auf Anstoß der Religionslehrerinnen und Religionslehrer hin engagierten sich auch dieses Jahr viele Schüler, unter anderem am Solidaritätstag, bei der Weihnachtsfeier, beim Eine-Welt-Basar und an den Elternsprechtagen. Durch den Verkauf von Kaffee, Kuchen, gesunden Pausebroten und anderen Dingen sowie durch großzügige Spenden von Seiten der Eltern sowie der Lehrer konnten damit über das ganze Schuljahr hinweg 2.420 Euro eingenommen werden. Ein Betrag, der sich sehen lassen kann und der auch in der Lage ist, anderen Menschen Hilfe zukommen zu lassen. Zu Gute kam das Geld zwei Projekten:

Seit Jahren unterstützt das JSG zum einen ehemalige KZ-Häftlinge in Polen, die unter ärmlichen Bedingungen leben und noch immer unter den Grausamkeiten leiden, die ihnen von unseren deutschen Vorfahren angetan wurden. Bei einem Besuch vor Ort konnten auch dieses Jahr wieder Schüler besagten Opfern des Nationalsozialismus begegnen und ihnen Geschenke aus Bad Kissingen mitbringen. Dieses Projekt und die Menschen in Polen wurden mit 1.295 Euro bedacht.

Der restliche Betrag von 1.125 Euro ging an einen ganz anderen Ort – nämlich nach Santiago de Chile. Unter dem Projektnamen „Christo vive“ arbeitet dort Schwester Karoline, die auch schon zu Besuch in der Kurstadt war. In Santiago hat sie ein großes Sozialwerk mit Gesundheitszentren, Kindergärten, Beratungsstellen und beruflichen Ausbildungsstätten aufgebaut und arbeitet – auch in ihrem hohen Alter – noch an der Seite und mit den Armen der Ärmsten.

Im Namen der Begünstigten sprechen die Religionslehrer herzlich Dank aus an alle Schülerinnen und Schüler, die geholfen haben, sowie an alle Eltern, Lehrer und Besucher, die mit ihren Spenden dazu beigetragen haben, das Leben anderer zu bereichern und zu verbessern!