Das Jack-Steinberger-Gymnasium vermisst Wangerooge nach dem Prinzip „Lernen mit allen Sinnen“

Zum dritten Mal führte das JSG im Juli 2014 sein Vermessungsprojekt auf einer deutschen Nordseeinsel durch. In diesem Sommer reisten die Schüler der 8. Klassen mit ihren Fluchtstangen und weiteren Vermessungsutensilien nach Wangerooge. Fünf Tage lang konnten die Mädchen und Jungen ihre theoretischen Kenntnisse aus der Mathematik in die Praxis umsetzen und vertiefen. Leuchttürme und Strandabschnitte boten vielfältige interessante Aufgaben für kreative Lösungen. Mit den auffälligen rot-weißen Messlatten, ihren selbstgebauten Försterdreiecken und Winkelspiegeln verwunderten sie so manchen Urlauber und konnten in spontanen Gesprächen Interesse und Bewunderung für ihr Engagement wecken. Wie einst Pythagoras zogen sie ihre Kreise im Sand und bestimmten mit Hilfe rechter Winkel die Höhe der Leuchttürme und Steigungen von Deich- und Treppenanlagen. Die oft trockene Schulmathematik wurde durch dieses Projekt für die Schüler lebendig.

Leuchtturm-2014

Es wurde aber nicht nur vermessen, sondern auch gedichtet und Meerwasser untersucht. Die Geheimnisse des Wattenmeers entdecken die Schüler bei einer Wattwanderung unter fachkundiger Führung eines Mitarbeiters des Nationalparks. Während einer Kutterfahrt übten sich Schüler und Lehrkräfte im Krabbenpulen. Viel Bewegung war angesagt beim morgendlichen Leuchtturmlauf und dem abendlichen Catwalk beim Sonnenuntergang am Strand.

Wattwanderung-2014

Auf nach Helgoland 2015!

In diesem Schuljahr wird das erlebnisorientierte Projekt wieder auf der Hochseeinsel Helgoland fortgesetzt. Schüler und Lehrer bereiten sich schon jetzt darauf vor, planen Aufgaben und organisieren Programm und Finanzierung. Ein Kalender 2015 mit den schönsten Motiven der vergangenen Fahrten nach Helgoland und Wangerooge wurde gestaltet und wird nun zum Verkauf angeboten. Die Schüler leisten mit Verkaufsaktionen ebenfalls ihren Beitrag zur Mitfinanzierung. Beispielsweise sollen ein Flohmarkt am Elternsprechtag im Dezember und der traditionelle Plätzchenverkauf die Gesamtkosten senken. Schon jetzt ist die Vorfreude auf das Gemeinschaftserlebnis groß – wir sind wieder einmal „reif für die Insel“.

Kalender2015