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62. Europäischer Wettbewerb

Frieden, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, wirtschaftlicher Wohlstand – im weltweiten Vergleich geht es den Europäern gut, auch wenn sie nicht selten den Blick dafür verloren haben. Das verzweifelte Bemühen tausender Flüchtlinge, Europa zu erreichen, macht gleichwohl deutlich, wie privilegiert wir in Europa leben.

Es macht auch deutlich, dass Europa eine Verantwortung trägt für Menschen und Regionen, denen es nicht so gut geht. Dabei geht es nicht nur um Hilfeleistungen, sondern auch um globale Verantwortung für Natur, Klima und Ressourcen, um nachhaltige Konzepte für weltweiten Handel, Landwirtschaft und Konsum.

Auch Deutschlands ältester Schülerwettbewerb hat sich dieser aktuellen Thematik angenommen und alle europäischen Schüler aufgerufen, sich mit Texten, Bildern Collagen, Videos oder auch Plakaten einzubringen.

Die Zahl von knapp 80.000 Schülerinnen und Schüler in Deutschland -davon fast 400 vom Jack-Steinberger-Gymnasium Bad Kissingen- zeigt, dass Kinder und Jugendliche durchaus etwas zur globalen Verantwortung Europas sagen wollen.

Diese stattliche Zahl am Jack-Steinberger-Gymnasium war auf das Engagement der Lehrkräfte Petra Götz, Wolfgang Hofmann und Martin Warmuth, der den gesamten Wettbewerb an der Schule koordinierte, zurückzuführen.

Ihrem Einsatz war es zu verdanken, dass sich zahlreiche Kinder und Jugendliche aller Klassen für die anspruchsvolle Thematik begeisterten und neben den schulischen Pflichten in häuslicher Zusatzarbeit beeindruckende Bilder, Flyer, Videoclips oder lesenswerte Aufsätze anfertigten.

Erfreulich war dementsprechend die Nachricht, dass die Jury 31 Schüler des Gymnasiums auszeichnete.

Besonders erfreulich, dass von 693 Bundessiegern alleine 10 vom Jack-Steinberger-Gymnasium kamen, die restlichen 21 Preisträger des JSG konnten einen Landessieg einheimsen-

2015 Eurowettbewerb 1

Ein Ziel des Wettbewerbs ist es, komplexe europäische Themen kreativ umzusetzen.

Ein gelungenes Beispiel dafür hat beispielsweise Desiree Pahl aus der 5. Jahrgangsstufe abgegeben. Sie schuf ein Bild eines Weltladens, der in der Schule eingerichtet werden soll.

Beste Arbeit in Deutschland von Rebecca Anderson, 7a

2015 Eurowettbewerb 2

Den Vogel schoss aber Rebecca Anderson aus der 7. Jahrgangsstufe ab. Sie hatte die Aufgabe, die Entdeckungen eines Forscherteams darzustellen, welches sich angesichts der immer knapper werdenden Ressourcen auf den Weg macht, um neue Orte und Möglichkeiten der Rohstoffgewinnung zu suchen. Ihr Einfall war einmalig und überzeugte die Jury, sodass Rebeccas Arbeit als die beste in Deutschland zu diesem Thema ausgezeichnet wurde.

Nach der Arbeit kam dann das Vergnügen der Preisverleihung. Schulleiter OStD Frank Kubitza ließ es sich nicht nehmen, die Preisträger persönlich zu gratulieren und ihnen neben einigen Sach- und Geldpreisen die Siegerurkunden zu überreichen.