Aktionen - Geschichte
Am 25. März 2026 erlebte die Klasse 11a eine Geschichtsstunde der besonderen Art: Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Geschichte erinnern“ begrüßten die Schülerinnen und Schüler den Zeitzeugen Rainer Zenner und führten mit ihm ein Gespräch über das Leben in der ehemaligen DDR. Nachdem sich die Klasse bereits zuvor im Unterricht mit biografischen DDR-Erfahrungen mittels filmischer Zeitzeugenberichte auseinandergesetzt hatte, bot Zenners Besuch den Jugendlichen die Gelegenheit, ein individuelles Schicksal „aus erster Hand“ kennenzulernen.

Der Zweite Weltkrieg und die menschenverachtende Ideologie der Nationalsozialisten spielen im Lehrplan der neunten Jahrgangsstufe eine zentrale Rolle. Mitte März erhielten die Neuntklässlerinnen und Neuntklässler des Jack-Steinberger-Gymnasiums im Rahmen einer Exkursion in die Gedenkstätte Trutzhain einen direkten Einblick in die Geschichte dieser Zeit. Die Gedenkstätte befindet sich am historischen Ort des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers STALAG IX A Ziegenhain.

Erinnerung an Nobelpreisträger Jack Steinberger
Rudolf Walter, ehemaliger Lehrer bei uns am JSG und versierter Fachmann zur jüdischen Geschichte Bad Kissingens hielt einen eindrucksvollen Vortrag über Jack Steinberger und andere jüdische Schüler anlässlich des 150jährigen Jubiläums unserer Schule.
Nachdem unser Schulleiter die Anwesenden herzlich willkommen geheißen hatte, folgte ein Abend voller interessanter und bewegender Beiträge über das Leben verschiedener Schüler aus der Vergangenheit des heutigen Jack-Steinberger-Gymnasiums. Rudolf Walters Expertise ebenso wie sein bemerkenswertes Einfühlungsvermögen beeindruckte die zahlreichen Zuhörer des Vortrags und sorgte für eine außergewöhnliche Stimmung in der Aula der Schule. Namen wie Ludwig Löwenthal, Adelaide Bamberger oder auch Familie Kugelmann wählte der Vortagende, um anhand deren persönlicher Geschichte die Zeit der Vorgängerschule des heutigen Jack-Steinberger-Gymnasiums lebendig werden zu lassen.
In dem Projektseminar „Oral History“ beschäftigten sich 13 Schülerinnen und Schüler der zwölften Jahrgangsstufe unter der Leitung von Frau Schmitt mit Zeitzeugenberichten rund um den Mauerfall in Berlin. Anlässlich des 30. Jahrestages des Falls der Berliner Mauer unterhielten sich die Schüler des Seminars mit einigen ehemaligen DDR-Bürgern, aus denen zehn ausgewählt wurden, um ihre Erlebnisse in dem Unrechtsstaat vor Publikum zu schildern.

Auf die Spuren der alten Römer begaben sich am 16. Juli 2019 die Schüler*innen der sechsten Klassen: Im Rahmen des Geschichts- und Lateinunterrichts besuchten sie zusammen mit ihren Lehrkräften Herrn Back, Frau Fronczek, Herrn Hofmann und Frau Rausch das Römerkastell Saalburg nahe Bad Homburg im Taunus.
